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[Hörbuch] Der Anschlag – Stephen King

14. Dezember 2012

Jake Epping erbt ein großes Geheimnis von seinem Freund Al: Dieser kennt einen Weg, wie man von jetzt auf gleich ins Jahr 1958 gelangt – 5 Jahre vor den Anschlag auf den US-Präsidenten John F. Kennedy.

Was kann man mit dieser Möglichkeit also besser anstellen, als das Attentat zu verhindern?

(Der Anschlag – Stephen King)

Der Weg in die Verangenheit hat aber einige Tücken: Während die Zeit in der Vergangenheit im Jahr 1958 normal weiterläuft, sind in der Gegenwart nur ein paar Sekunden vergangen. Kehrt man in die Gegenwart zurück hat diese sich an die Veränderungen angepasst, egal ob man 1 Stunde oder ein Jahr im „Damals“ verbrachte. Eine erneute Reise in die Vergangenheit macht diese Änderungen aber wieder rückgängig. Ein Neustart der Geschichtsschreibung ab dem 9.11.1958kann also beginnen.

Indem sich Jake überreden lässt die Mission in Angriff zu nehmen John F. Kennedy zu retten und somit die Weltgeschichte positiv zu beeinflussen, entscheidet er sich für ein Leben im Amerika der 50er/60er Jahre.

In dieser „neuen“ Welt muss er sich zunächst zurechtfinden und eine Identität annehmen, die in den kommenden Jahren glaubhaft ist. Er arbeitet als Lehrer und lernt die Bibliothekarin Sadie kennen und lieben.

Nachdem geklärt ist ob Lee Harvey Oswald der wahre und einzige Mörder von John F. Kennedy ist und Jake sich in der bizarren Welt eingelebt hat, beginnt die Vergangenheit sich gegen die Veränderung zu wehren. Je näher der Tag des Attentats rückt, desto stärker.

Das Hörbuch wird von David Nathan gesprochen, den man unter anderen als die Synchronstimme von Johnny Depp kennt. Genau das ist der Grund, warum Jake optisch für mich immer ein kleiner Pirat war. Nichtsdestotrotz fand ich die Leistung des Sprechers hervorragend und ich konnte ihm gut folgen.

Mit 31 Stunden und 48 Minuten ist die ungekürzte Hörbuchfassung nicht mal eben an einem Wochenende gehört, aber so hat man eben viel lägner was von dem Spaß.

Mir hat die Story sehr gut gefallen. Ich mag ja Zeitreisegeschichten und die real existierenden Personen, Orte und Handlungen bringen eine starke Spannung in die ganze Sache. Die größte Frage ist natürlich: wie würde sich die Welt verändern, wenn das Attentat wirklich verhindert werden könnte? Ob und wie Stephen King diese Frage beantwortet, möchte ich natürlich nicht verraten.

Ich kann dieses Hörbuch nur weiterempfehlen: Spannung ist auf jeden Fall garantiert, zu schmunzeln gibt es auch was und wer lässt sich nicht gern von „Johnny Depp“ eine Geschichte vorlesen?!

Neuzugänge auf die ich mich freue…

10. Februar 2011

…aber für die ich bisher leider noch keine Zeit hatte…

 

 

 

 

 

 

 

 

Kerstin Gier – Smaragdgrün

Sebastian Fitzek (Herausgeber) – P.S. Ich töte dich: 13 Zehn-Minuten-Thriller

 

Und was ich euch auch schon länger mal zeigen wollte: Mein neues Bücherregal

(Ein Klick aufs Bild vergrößert es)

Der verborgene Garten- Kate Morton

9. August 2010

Ein verwunschener Garten, eine adlige Familie, ein dunkles Geheimnis…

Als die junge Australierin Cassandra von ihrer Großmutter ein kleines Cottage an der Küste Cornwalls erbt, ahnt sie nichts von dem unheilvollen Versprechen, das zwei Freundinnen ein Jahrhundert zuvor an jenem Ort einlösten. Auf den Spuren der Vergangenheit entdeckt Cassandra ein Geheimnis, das seinen Anfang in den Gärten von Blackhurst Manor nahm und seit Generationen das Schicksal ihrer Familie bestimmt…

Ich konnte dieses mitreißende Buch einfach nicht aus der Hand legen und hab es fast in einem durch gelesen. Für jeden, der auf Geheimnisse oder Mysterien steht, die sich auf eine Zeit aus einem vorigen Jahrhundert beziehen und nun Menschen aus der Gegenward fesseln, ist mit diesem Buch genau richtig :-)!

Erzählt wird die Geschichte aus drei Perspektiven, die dann zusammengeführt das Geheimnis entdecken. Da ist zum einen die Gegenward, die von Cassandra erzählt, die ein kleines Cottage neben einem Großen Landhaus geerbt hat, die damit aber so gar nichts anfangen kann. Dann wird von ihrer Großmutter Nell erzählt, in der Zeit, nachdem sie erfahren hat, dass sie adoptiert wurde, und einige Nachforschungen anstellt. Und zu letzt über Eliza Makepeace die ca um die Jahrhundertwende bei ihrer Cousine Rose und deren Eltern auf  Blackhurst Manor gelebt hat.

Ich fand dieses Buch unheimlich gelungen, hatte den Eindruck,dass es auch etwas angelehnt war an „Der geheime Garten“ von Frances H. Burnett, welches mich auch schon vor vielen Jahren gefesselt hatte.

Für jeden der auf dunkle Familiengeheimnisse steht ein absolutes Muss :-)!!

Blutportale von Markus Heitz

23. Mai 2010

Blutportale Blutportale ist das dritte Buch von Markus Heitz. Hat er seine Leser zuvor in die Welt der Werwölfe entführt, so geht es in diesem Buch hauptsächlich um Dämonen.

Als die Fechertin Saskia bei einem Tunier gegen den geheimnisvollen Levantin antritt, ahnt sie nicht, dass er seit Jahrhunderten auf sie wartet. Tief in ihr schlummert eine Gabe, die nur er wecken kann. Levantin will, dass Saskia für ihn ein Blutportal öffnet, um in seine Heimat zurückkehren zu können. Doch Saskia ist nicht auf ihr dunkles Talent vorbereitet- und so stößt sie unbeabsichtigt Türen auf, die nie geöffnet werden sollten…   (Klappentext des Buches)

Wie bei den Heitz- Büchern üblich ist einem die Hauptperson Saskia sehr sympathisch und wir treffen hier auch eine alte Bekannte aus den vorherigen Büchern wieder. Um wen es sich handelt, wird hier nicht verraten, aber ich habe mich gefreut, dass auch diese Person eine der Hauptcharaktere des Buches wurde.

Hier eine kleine Ergänzung zum Klappentext:

 Zu Beginn des Buches gibt es drei Handlungsstränge: Zum einen trifft der Leser Saskia, die in einer Halle voller Leichen aufwacht. Der Epilog ist überaus blutig beschrieben und gleicht dem Beginn eines Thrillers von Steven King.

Im ersten Kapitel lernt man dann Will kennen, ein Florist mit indisch-deutscher Herkunft, der von einer sehr penetranten Dame ein merkwürdiges Angebot bekommt.

Und schließlich gibt es da noch Levantin. Gleich zu Beginn wird dem Leser klar, dass Levantin kein Mensch ist und zu den höheren Wesen gehört und  die Handlung des Buches in Gang setzt.  

 Obwohl es in dem Buch um Dämonen geht, ist es nicht zu fantasielastig.  Saskia, Will und unsere bekannte dritte Hauptperson begeben sich auf die Suche nach verschiedenen Artefakten um die halbe Welt, was sie Handlung überaus spannend macht. Geholfen wird ihnen dabei von einem Bekannten Saskias, dem Professor. Obwohl er immer nur als Nebenperson auftritt, merkt der Leser  schnell, dass er für die Handlung nicht unerheblich ist.

Das Buch ist in typischer Heitzmanier, eine Mischung aus Aktion, Kämpfen und  James Bond, aber nicht zuletzt muss der Leser sich auch seine eigenen Gedanken machen. Kleine Logikfehler tun der Handlung keinen Abbruch, allerdings hatte ich teilweise das Gefühl etwas nicht mitbekommen zu haben.

Was mich allerdings ein bisschen gestört hat war, dass es bei den vielen französischen Sätzen, die es in dem Buch gibt keine Übersetzung gibt. Ich konnte mir einen Teil mit meinem Schulfranzösisch erklären und oft genug wird auch so klar was gemeint ist, allerdings wäre hier eine kleine Übersetzung hilfreich gewesen. Dieser Punkt sollte aber niemanden abhalten das Buch zu lesen.

Im Allgemeinen kann ich sagen, dass mir Blutportale genau wie die Bücher Ritus und Sanctum wirklich gut gefallen hat, ich es aber aus den dreien bisher für das schwächere Buch halten würde. Trotzdem kann ich es nur empfehlen.