Posted tagged ‘Lieblingsbuch’

Kerstin Gier – Smaragdgrün

3. Mai 2011

Ich habe den 3. Teil innerhalb von 3 Tagen regelrecht verschlungen und hier bekommt ihr endlich meine Rezension dazu zu lesen 😉

 Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: Arena

Das Cover ist wieder wunderschön gestaltet, passend zu den beiden Vorgängern. Somit haben die 3 Bände einen Sonderplatz in meinem Bücherregal ergattert um richtig zur Geltung zu kommen.

Nachdem Gwens Herz gebrochen scheint muss sie sich mit ihrer besten Freundin und ihrem wasserspeienden Dämon Xemerius ablenken. Nebenbei geht sie aber noch einigen Geheimnissen nach, die sich als Zeitreisende so ergeben. Dabei bricht sie alle erdenklichen Regeln, die der Geheimbund aufgestellt hat. Allerdings muss sie auch mit Gideon einige Aufgaben in der Vergangenheit erledigen. Dabei muss sie sich dem Graf von Saint Germain stellen, der in der Vergangenheit lebt. Auf Liebeskummer kann Gwen da keine Rücksicht nehmen, denn es geht hier um Leben und Tod.

Dieses Buch ist genauso liebevoll geschrieben wie die beiden Vorgänger. Die Beziehung zwischen Gwen und Gideon steht kurz vor dem Ende, aber natürlich kann man hier auf einige romantische Szenen und „Hach“-Momente hoffen.
Xemerius sorgt wieder für einige Lacher.
Endlich lösen sich auch die vielen Geheimnisse und Rätsel auf. Kerstin Gier schafft es, dass es bis zum Schluss spannend bleibt. Außerdem gibt es immer wieder kleine Überraschungen und Wendungen.

Ich finds richtig schade, dass die Trilogie mit diesem Buch beendet ist, freue mich aber auf die Verfilmung…es wird da ja so einiges gemunkelt 😉
Ich bin jedenfalls richtig begeistert von diesen Büchern und seit Harry Potter hat mich keine Buchreihe so sehr gefesselt.
Daher an dieser Stelle wieder ein „unbedingt-lesen-Fazit“…allerdings ist es natürlich notwendig Rubinrot und Saphirblau vorher zu lesen.

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Jeff Lindsay – Des Todes dunkler Bruder

20. Februar 2010

Hach, wo fang ich an?
Das Buch ist super! Ganz einfach: Wirklich toll!.
Und obwohl ich die 1. Staffel der Serie Dexter schon kenne, dessen Grundlage ja dieses Buch ist, war ich von Anfang bis Ende gefesselt.
Zu Beginn dachte ich noch das Serie und Buch identisch sind, denn es wurde wirklich sehr gut umgesetzt, aber viele Dinge sind doch anders, vor allem wenn es um die Auflösung geht, deswegen möchte ich da auch nicht zuviel verraten.
Hier mal der Klappentext um den Inhalt zu erläutern:

Dein Freund, dein Helfer – dein Mörder
Dexter Morgan arbeitet als Spezialist für Blutanalysen bei der Polizei von Miami und mordet gerne. Aber seine Morde dienen einem höheren Zweck: Jedes Mal, wenn er zuschlägt, erwischt es einen ganz gewöhnlichen, brutalen Killer. Einer weniger! Doch als plötzlich ein zweiter Serienkiller auftaucht, der es ebenfalls nur auf die schlimmsten Täter abgesehen hat, gerät Dexters wohlgeordnetes Leben völlig aus den Fugen. Offensichtlich legt es der Andere darauf an, ihn herauszufordern …


Leider ist das etwas irreführend, denn der zweite Serienkiller hat es keineswegs auf „die schlimmsten Täter abgesehen“ so wie Dexter es macht. Stattdessen bringt er Prostituierte um. Dexter ist fasziniert von der Vorgehensweise auch wenn sie von seinem Kodex abweicht.
So wie Dexter dargestellt wird, ist es schwer ihn nicht zu mögen. Denn obwohl er ein Massenmörder ist, ist er witzig, charmant (wenn auch nur gespielt) und anscheinend gut aussehend. Das er dann zwischendurch mal den ein oder anderen Kindermörder umbringt, ist doch ok, da kann man auch mal drüber hinwegsehn 😉
Es ist teilweise witzig geschrieben, vor allem wenn es darum geht, dass Dexter keine Gefühle und keine Reue kennt, er sich aber viel von den Menschen abgeguckt hat und es sehr gut umsetzen kann. Vorrangig ist es aber spannend und man kann Schritt für Schritt verfolgen wie Dexter glaubt verrückt zu werden, denn er kann den Fall nicht lösen ohne an sein eigenes Vorgehen zu denken. Will er den Fall überhaupt lösen oder doch lieber weiter die „Kunstwerke“ bestaunen, die der andere Killer da erschafft?
Der Psychothriller wird aus Dexters Sicht beschrieben und deswegen ist es relativ einfach ihn zu verstehen. Ich konnte teilweise mit ihm mitfühlen, auch wenn er nach seiner Meinung gar keine Gefühle hat.

Ihr seht schon, ich bin einfach begeistert und kann diesem Buch auf jeden Fall weiterempfehlen!
Glatte 10 von 10 Punkte, wenn ich denn welche verteilen würde 😉

Inkheart von Cornelia Funke

7. Januar 2010

Obwohl Cornelia Funkes Inkheart (Tintenherz) ein deutsches Buch ist, beschloss ich mich dennoch es auf Englisch zu lesen, aus zwei Gründen: 1. Es gibt Tintenherz als deutsches Buch nur gebunden und das war mir zu teuer und 2. Lese ich gerne zwischendurch englische Bücher, um die Sprache nicht zu verlernen.

Mit diesem Buch taucht man in die Welt der Bücher ein und begibt sich auf eine fantastische Reise:

Meggie lebt mit ihrem Vater Mo, einem „Bücherarzt“, in einem alten Haus. Da steht eines Nachts ein merkwürdiger Mann vor der Tür. Er warnt Mo vor jemandem namens Capricorn. Bei Nacht und Nebel fliehen die drei, und nach und nach findet Meggie heraus, dass ihr Vater allerlei Geheimnisse vor ihr verbirgt. Wieso hat er sich zum Beispiel immer geweigert, ihr vorzulesen? Und was ist mit Meggies Mutter wirklich geschehen, die vor vielen Jahren verschwand?

Meggie bekommt erste Antworten, als sie vom grausamen Capricorn gefangen genommen werden. Er tut alles, um von Mo das Buch „Tintenherz“ zu bekommen. Denn Capricorn selbst — und nicht nur er — ist aus diesem Buch in unsere Welt gekommen, „herausgelesen“ von Mo. Ein Albtraum wird lebendig, ein Buch erwacht zum Leben. Und Meggie wird zum Angelpunkt eines dunklen Kampfes zwischen Realität und allzu realer Fiktion.(Dressler, 23. Auflage, 2003)

Einmal mit diesem Buch angefangen, kann man so schnell nicht mehr aufhören es zu lesen. Es hat einen gewissen Suchtfaktor. Desweiteren entstehen immer wieder Situationen mit denen der Leser nicht rechnet und die einen deswegen umso mehr überraschen und zum weiterlesen verführen. Jeder der Hauptpersonen macht im Laufe des Buches eine mehr oder weniger starke Wandlung durch und obwohl es so aussieht, als habe die böse Welt die besseren Karten, kämpfen diese starken Persönlichkeiten bis zum Ende. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher, der sich kaum eine Leseratte entziehen kann und die in diesem Buch besonders gut zu Geltung kommt.

Was mir gut gefallen hat, sind die kurzen Kapitel, so dass man abends vor dem Einschlafen locker mal zwei Kapitel lesen kann, ohne auf den nächsten Absatz warten zu müssen. Als Einleitung gibt es am Anfang jeden Kapitels ein zu dem Kapitel passendes Zitat aus einem anderen Buch, so dass man direkt Inspirationen bekommt, diese Bücher auch zu lesen. So bin ich auf Idee gekommen mir a princess bride zu kaufen.

Die englische Sprache ist in diesem Buch ziemlich einfach gehalten, so dass man es ohne Probleme verstehen kann und man eventuell nur ein paar Schlüsselworte nachschauen muss. Ich würde es sogar als Einsteigerbuch empfehlen (vorausgesetzt man kann schon etwas englisch 😉 )

Das Ende ist wirklich gut gelöst, allerdings merkt man dass das Buch für eine Triologie ausgelegt ist.

Das einzige was mich an dem Buch gestört hat, ist der Umschlag des Buches, da er so konzipiert ist, dass die Farbe ziemlich schnell abplatzt und das Buch nach einer Weile aussieht, als wäre es schon mindestens 10mal gelesen worden. Vielleicht wurde das mittlerweile verbessert.

Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher geworden und ich bin gespannt wie es weiter geht.