Posted tagged ‘Liebesgeschichte’

James Patterson – Sonntags bei Tiffany

26. Mai 2011

Auf einem Hinterhofflohmarkt in Dresden, bei dem viele Sachen verschenkt wurde, habe ich vor einiger Zeit ein paar Bücher entdeckt. Unter anderem auch „Sonntags bei Tiffany“ von James Patterson.

288 Seiten
Verlag: Page & Turner
ISBN-10: 9783442203390

Die kleine achtjährige Jane wächst bei ihrer Mutter Vivienne  auf. Diese ist eine erfolgreiche Produzentin am Broadway und viel beschäftigt. Deswegen verbringt Jane viel Zeit allein mit ihrem Freund Michael. Obwohl Michael für alle anderen unsichtbar ist, ist es Janes bester Freund. Bis zu ihrem 9. Geburtstag, an dem Michael sie verlassen muss. Laut Gesetz der unsichtbaren Freunde muss dies so geschehen. Der Plan sieht vor, dass Jane sich nicht mehr an Michael erinnern kann und ihn somit auch nicht vermissen wird. 

Doch der Plan scheint schief zu gehen, denn Jane kann sich sehr gut an Michael erinnern und vermisst ihn jeden Tag. Auch als sie 23 Jahre später als Mitarbeiterin in der Produktionsfirma ihrer Mutter tätig ist, kann sie Michael nie ganz vergessen. Sie produziert ein eigenes Bühnenstück in dem ein kleines Mädchen und ihr unsichtbarer Freund die Hauptrolle spielen. Ihr Freund Hugh, der in diesem Stück die Rolle des Michael übernimmt, ist viel mehr an Janes Kontakten interessiert als an ihr selbst und Jane muss das auf nicht so schöne Art selbst erfahren. 

Michael unterdessen hat eben ein anderes Kind verlassen müssen und nutzt seine freie Zeit bis zu seinem nächsten Auftrag bei einem kleinen Kind in New York. Es kommt wie es kommen muss: Michael begegnet Jane und steht vor der Entscheidung ob er das Schicksal herausfordern soll und sich ihr zeigen soll. 

Zugegeben: dieser Roman ist sehr kitschig, dennoch sehr schön. Mir gefällt die Idee, eine Story um einen unsichtbaren Freund zu schreiben und ich hätte gern mehr über diesen „Job“ erfahren. Im Vordergrund steht in diesem Roman aber eindeutig die Beziehung von Jane zu Michael. Nachdem sie eine glückliche Kindheit mit ihm verbracht hat, ist eine Zukunft für beide nicht so einfach.

Der Schreibstil ist flüssig und wechselt die Sichtweisen. Einerseits werden Kapitel aus Janes Sicht beschrieben, andererseits aber auch aus Michaels Sicht. So kann man tiefer in die Gefühlswelt der jeweiligen Personen eintauchen und kann deren innere Kämpfe besser mitverfolgen.

Im Großen und Ganzen hat mir „Sonntag bei Tiffany“ gut gefallen. Es gibt unglaublich kitschige, romantische Szenen, aber das muss eben auch mal sein. Außerdem lockern die „Fantasy-Szenen“ um den unsichtbaren Freund alles ein wenig auf und zum schmunzeln gibt es letztendlich auch ein paar Stellen.

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Kerstin Gier – Smaragdgrün

3. Mai 2011

Ich habe den 3. Teil innerhalb von 3 Tagen regelrecht verschlungen und hier bekommt ihr endlich meine Rezension dazu zu lesen 😉

 Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: Arena

Das Cover ist wieder wunderschön gestaltet, passend zu den beiden Vorgängern. Somit haben die 3 Bände einen Sonderplatz in meinem Bücherregal ergattert um richtig zur Geltung zu kommen.

Nachdem Gwens Herz gebrochen scheint muss sie sich mit ihrer besten Freundin und ihrem wasserspeienden Dämon Xemerius ablenken. Nebenbei geht sie aber noch einigen Geheimnissen nach, die sich als Zeitreisende so ergeben. Dabei bricht sie alle erdenklichen Regeln, die der Geheimbund aufgestellt hat. Allerdings muss sie auch mit Gideon einige Aufgaben in der Vergangenheit erledigen. Dabei muss sie sich dem Graf von Saint Germain stellen, der in der Vergangenheit lebt. Auf Liebeskummer kann Gwen da keine Rücksicht nehmen, denn es geht hier um Leben und Tod.

Dieses Buch ist genauso liebevoll geschrieben wie die beiden Vorgänger. Die Beziehung zwischen Gwen und Gideon steht kurz vor dem Ende, aber natürlich kann man hier auf einige romantische Szenen und „Hach“-Momente hoffen.
Xemerius sorgt wieder für einige Lacher.
Endlich lösen sich auch die vielen Geheimnisse und Rätsel auf. Kerstin Gier schafft es, dass es bis zum Schluss spannend bleibt. Außerdem gibt es immer wieder kleine Überraschungen und Wendungen.

Ich finds richtig schade, dass die Trilogie mit diesem Buch beendet ist, freue mich aber auf die Verfilmung…es wird da ja so einiges gemunkelt 😉
Ich bin jedenfalls richtig begeistert von diesen Büchern und seit Harry Potter hat mich keine Buchreihe so sehr gefesselt.
Daher an dieser Stelle wieder ein „unbedingt-lesen-Fazit“…allerdings ist es natürlich notwendig Rubinrot und Saphirblau vorher zu lesen.

Audrey Niffenegger – Die Frau des Zeitreisenden

4. Oktober 2010

„Der großen Liebe begegnet man nur ein einziges Mal. Und dann immer wieder…“
Clare, die Frau des Zeitreisenden Henry, lebt im Hier und Jetzt. Henry hingegen springt unkontrolliert in der Zeit und verbringt so manchmal Minuten, manchmal aber auch Tage in der Vergagenheit oder in der nahen Zukunft. So kommt es, dass Clare ihre große Liebe im Alter von 6 Jahren kennenlernt, als Henry als 36 jähriger Mann in ihre Zeit fällt. Immer wieder treffen die beiden in den kommenden Jahren aufeinander, bis die 20 jährige Clare Henry endlich in der Gegenwart trifft. Nun kann also das gemeinsame Leben beginnen…oder auch nicht, denn Henry reist natürlich weiterhin in der Zeit.“

„Die Frau des Zeitreisenden“ wird abwechselnd aus der Sichtweise von Clare und Henry erzählt und vor jedem Kapitel steht, wie alt die beiden Hauptcharaktere sind. Das ist natürlich wichtig um den Verlauf der Handlung richtig folgen zu können. In einigen Kapiteln tritt Henry doppelt auf. Vor allem zu Beginn des Romans als der ältere Henry seinem jüngeren Ich die wichtigsten Überlebenstipps lehrt, die ein Zeitreisender so braucht, wenn er plötzlich nackt und hungrig in einer neuen Zeit landet.
Dennoch habe ich eine Weile gebraucht um mich an diesen Stil zu gewöhnen und vor allem um den Zeitsprüngen zu folgen und alles in eine chronologische Reihenfolge zu bringen.

Audrey Niffenegger stellt die Liebesbeziehung und ihre Schwierigkeiten durch die Zeitreisen in den Mittelpunkt und zeigt mit welchen Problemen die beiden zu kämpfen haben. Übermäßig romantisch fand ich es nicht, aber es ist dennoch schön beschrieben und auch die Tragik kommt nicht zu kurz.
Ich persönlich hätte gern mehr über das Zeitreisen erfahren, deswegen fand ich vor allem die Passagen interessant, die aus Henrys Sicht geschrieben wurden. Ich weiß nicht genau warum, aber mit Clare bin ich irgendwie nicht warm geworden, was wohl hauptsächlich an ihrem Schreibstil lag.

Empfehlen kann ich das Buch an Fans von Liebesromanen, aber auch an diejenigen, die gern Zeitreisegeschichten lesen (wie ich). Dennoch sollte man nicht zu viel Spannung erwarten.

Kerstin Gier – Saphirblau

30. Juni 2010

Bei Saphirblau handelt es sich um den Nachfolger von Rubinrot, welchen ich hier schon einmal vorgestellt habe.
Gleich zu Beginn möchte ich sagen, dass mir dieser Teil besser gefallen hat, was aber auch daran liegen könnte, dass ich mich mittlerweile gut in das Thema eingelesen habe und eine Fortsetzung zu Band 1 unbedingt nötig ist, da der Roman mitten im Geschehen endet.

Also kurz zum Inhalt:
Nachdem Gwen erfahren hat, dass sie die Trägerin des Zeitreise-Gens ist und nicht wie fälschlicherweise angenommen ihre Cousine, wird sie nun regelmäßig zum Elapsieren geschickt. Das heißt sie wird bewusst in eine vorher bestimmte Zeit geschickt um unkontrollierte Zeitsprünge zu verhindern. Außerdem hat sie zusammen mit Gideon, einem weiteren Zeitreisendem, hochwichtige Aufgaben zu erfüllen, von denen sie nicht weiß, welchen Zweck sie dienen sollen. Noch immer weitesgehend ohne Ahnung was Gwen überhaupt macht und was hinter diesen vielen Geheimnissen steckt, begibt sie sich selbst auf Nachforschungen und trifft in der Vergangenheit auf ihren eigenen Großvater, der selber kaum älter ist als sie.
Außerdem wird die Beziehung zwischen Gideon und Gwendolyn vertieft, was sie aber definitiv nicht einfacher macht.

Mehr möchte ich erstmal nicht vorwegnehmen, denn es lohnt sich wirklich, die Bücher selber zu lesen 😉

In diesem 2. Teil wird nun auch Xemerius vorgestellt und in die Handlung eingeführt. Dabei handelt es sich um einen wasserspeienden Dämon, welcher mit seinen Bemerkungen die Handlung sehr auflockert und immer wieder für Schmunzler sorgt.
Auch aus Gwens Unbedarftheit und aus ihrem Unwissen heraus, was die große geheime Aktion angeht, entstehen immer wieder witzige Szenen. Am meisten hat mir hier die Stelle gefallen, bei der sie ein wenig zu viel Punsch getrunken hat 😉

Außerdem gefällt mir wie sich die Beziehung zwischen Gwen und Gideon entwickelt. Verzeiht mir den Vergleich, aber ich komme nicht drumrum diese Beziehung mit der von Bella und Edward (Twilight) zu vergleichen. Während die Liebe zwischen Bella und Edward so bedingungslos ist, dass sie nach einer Weile lesen nervt, gibt es bei Gideon und Gwen viele Reibungsstellen. Gideons Gefühle scheinen ständig zu schwanken und da die Story aus Sicht von Gwen geschrieben ist, kommt man auch nicht dahinter, woran das liegt und tappt quasi mit Gwen zusammen im Dunkeln. Man fühlt mit ihr mit. Ich hab gegrinst, wenn die beiden sich leidenschaftlich küssen und geseufzt, wenn Gideon sie weggestoßen hat. So etwas gab es bei Twilight für mich nicht, da wirkt die Beziehung viel zu glatt und unwirklich, während man die Gefühle bei Saphirblau richtig nachvollziehen kann. Es gab hier ein paar richtig schöne „Hach“-Szenen 😉

Letztendlich bleiben aber immer noch sehr viele Fragen offen. Als ich am Schluss einer Szene umblätterte und sah, dass nun schon der Epilog beginnt, war ich erschrocken, dass die Handlung wieder mittendrin abbricht. Obwohl ich das ja schon vorm ersten Teil kennen sollte.

Ich brauche jetzt also unbedingt noch den 3. Teil (Smaragdgrün). Dummerweise erscheint der erst im September, so lange muss ich wohl noch aushalten. Um mich aber bei der Anschaffung zu unterstützen könnt ihr hier gern mal für mich klicken 😉

Kerstin Gier – Rubinrot

4. Juni 2010

Rubinrot – Liebe geht durch alle Zeiten“ hab ich nur gelesen weil ich schon in vielen Blogs begeisterte Rezensionen gelesen habe. Nahezu jeder fand das Buch super und war ganz hingerissen, so dass ich es auch lesen musste.


Das Cover ist natürlich ein toller Blickfang, ebenso wie die der beiden Nachfolger. (Bildquelle)

Aber erstmal kurz zum Inhalt
In Gwendolyns Familie gibt es das Zeitreisegen, welches einer Person erlaubt in den Zeiten zu reisen. Da vermutet wird dass Gwens Cousine dieses Gen hat, wird sie auf ihren ersten Zeitsprung vorbereitet in dem sie fechten und tanzen lernt, aber auch Mysterienunterricht erhält. Als dann aber doch plötzlich Gwendolyn in der Zeit springt, bricht Chaos aus, denn sie war auf solch ein Ereignis nicht vorbereitet und hat auch keine Ahnung von den ganzen Geheimnissen ihrer Familie. Nach und nach wird sie in das Zeitreisen eingeführt und erfährt von einem Projekt, welches sie mit einem weiteren Zeitreisenden, Gideon, erfüllen muss. Zunächst sind sich die beiden eher unsympathisch, aber es kommt wie es kommen muss: die beiden verlieben sich.

Aufgrund der relativ großen Schrift und den etwas breiteren Zeilenabständen kommt das Buch auf 345 Seiten, welche ich an 2 Abenden gelesen haben.

Die Story ist schön aufgebaut, aber da ich von den vielen Rezensionen von der tollen Liebesgeschichte gelesen habe, war ich etwas enttäuscht, dass die doch sehr knapp kam, nämlich erst am Schluss. Dafür endet das Buch aber auch mitten im Geschehen und man kann direkt mit dem 2. Teil der Reihe, „Saphirblau“, weitermachen…leider habe ich das Buch noch nicht, aber ich denke da wird die Romanze der beiden erst richtig in Gang gesetzt.
Am Schreibstil kann man schon erkennen, dass es eher ein Jugendbuch ist, trotzdem gefällt mir der Aufbau die Handlung. Außerdem gab es immer mal wieder Stellen zum Lachen und Schmunzeln.
Das Thema Zeitreise ist mal was neues fernab von Vampiren und Werwölfen, was ja die Buchhandlungen momentan überschwemmt und deswegen von mir hier mal wieder eine Empfehlung für diejenigen unter euch, die das Buch tatsächlich noch nicht gelesen haben 😉

Chrissi’s Rückblick 2009

29. Dezember 2009

Auch ich muss direkt vermerken, dass ich mich leider nicht mehr an alles erinnern kann, was ich gelesen habe…daher sind alle Angaben ohne Gewähr :-D!

Mark T. Sullivan

66095, Panic, Toxic, Limit

Ich fand alle 4 Bücher einfach super spannend geschrieben, man kann sie kaum aus der Hand legen..man muss sich wirklich regelrecht zwingen.Am besten gefällt mir, das er nicht immer ähnliche Geschichten schreibt..den Leser erwartet immer etwas anderes. Daher kann ich alle 4 mit gutem Gewissen empfehlen und warte schon sehnsüchtig auf ein neues Buch von ihm!

66095:

NASA-Astronauten machen einen sensationellen Fund: Mondstein 66095 könnte sämtliche Energieprobleme der Erde lösen. Ein ehrgeiziger junger Wissenschaftler ist bereit, für diese Entdeckung kaltblütig zu töten. Ein Höhlenlabyrinth wird einer Expedition zum Verhängnis, als sie von einem Psychopaten in die beklemmende Finsternis getrieben wird. Ein Jahrhundert-Unwetter droht das Labyrinth zu überfluten. Ein erbarmungsloser Wettlauf mit der Zeit beginnt. Es gibt nur einen Menschen, der die Expedition retten kann: Whitney Burke. Aber kann sie ihre lähmende Angst überwinden?

Man ist bis zum Ende gespannt wie das Buch ausgehen wird…

Panic:

Acht Jäger machen im nördlichen British Columbia Jagd auf Hirsche. Doch in der weißen Wildnis lauert ein Unbekannter, der ihnen den Rückweg in die Außenwelt abschneidet. Einer nach dem anderen wird bestialisch erlegt. Nur Diana Jackman, die einzige Frau in der Gruppe, in deren Adern indianisches Blut fließt, durchschaut die Pläne des Killers. Doch um ihn zur Strecke zu bringen, muss sie einen lebensgefährlichen Zweikampf aufnehmen.

Ich persönlich fand dieses Buch das spannendste, weil es mal eine andere Story hatte als die meisten anderen Thriller…

Toxic:

Detective Sergeant Seamus Moynihan steht vor dem spektakulärsten

Fall seiner Karriere. Er hat drei Mordfälle aufzuklären, Männer im besten Alter, die nackt ans Bett gefesselt wurden und am Gift einer der tödlichsten Schlangen der Welt starben. Was steckt dahinter?

Der Killer hinterlässt jedes Mal eine Botschaft am Tatort. Die Schlange als Instrument der Verführung? Welches Feuer lodert in den Adern des Killers, dass er seine Opfer auf so archaische Weise brutal zu Tode foltert?

Je mehr Moynihan hinter die wahren Beweggründe des Killers blickt, umso gefährlicher wird es auch für ihn selbst.

Man hat bis zum Ende keine Ahnung wer der Mörder ist..

Limit:

Mitglieder einer radikalen Organisation überfallen an Silvester den exklusiven Jefferson-Club in Montana und nehmen die sieben reichsten Männer der Welt als Geiseln. Ihr Motto: Gerechtigkeit. Ihr Plan: Ein öffentliches Eingeständnis ihrer Schuld. Ihre Forderung: Überweisung des Vermögens auf ein Konto der Organisation. Um ihr Anliegen zu unterstreichen, töten sie zwei Menschen. Für Mickey Hennessy, den Sicherheitschef des Clubs, beginnt ein Wettlauf mit dem Tod, denn seine drei Kinder befinden sich ebenfalls in der Gewalt der Killer.

Tess Gerritsen – Blutmale

Ich persönlich bin ein großer Fan dieser Art Storys, daher lese ich eigentlich jedes Buch dieser Reihe mit Jane Rizzoli und Maura Isles von Tess Gerritsen und auch von Tempe Brennen von Kathy Reichs. Mich fasziniert die Kunst aus Knochen „lesen“zu können..

Daher kann ich auch dieses Buch voll empfehlen für Freunde dieser Art Krimis!

Heiligabend in Boston. Eine ermordete und verstümmelte Frau wird in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Spuren am Tatort deuten auf einen Ritualmord hin. Pathologin Maura Isles und Detective Jane Rizzoli müssen in Tess Gerritsens nervenaufreibendem Thriller bald erkennen, dass sie es nicht mit einem einzelnen Mordfall zu tun haben. Die Blutmale häufen sich.

Schwarze Kerzen, umgekehrte Kreuze und das lateinische Wort „Peccavi“ (ich habe gesündigt) an der Wand bilden den makabren Rahmen für die übel zugerichtete Leiche der jungen Lori-Ann Tucker, der zudem der Kopf und die linke Hand abgetrennt wurden. Zu ihrem Entsetzen erkennt Maura Isles während der Obduktion, dass die Hand nicht zum Mordopfer gehört. Wo also befindet sich Tuckers Hand wirklich und wessen Hand liegt auf dem Obduktionstisch? Bei ihren Ermittlungen stößt Rizzoli auf eine geheimnisvolle Gruppierung mit dem Namen „Mephisto“ und mehr als einmal stehen ihr nun ihre unverrückbaren Vorurteile im Weg. So kann sie auch den nächsten Mord nicht verhindern.

Stephanie Meyer

Bis(s) zum Morgengrauen, Bis(s) zur Mittagsstunde

Bis(s) zum Morgengrauen habe ich verschlungen..man fiebert richtig mit, wie Bella erfährt, was es mit den Cullen’s und besonders Edward auf sich hat und wie es mit beiden weiter geht. Am Ende wird durch den Umstand, das Bella ein Mensch ist und was daraus für Gefahren resultieren noch mal richtig Spannung aufgebaut.

Den zweiten Teil Bis(s) zur Mittagsstunde muss ich sagen hat es mich gestört, das eigentlich bis zum Ende nicht soo viel passiert außer dem ständigen Gejammere von Bella und dem Schwärmen von Edward…man liest so oft diese Phrasen, das man am Ende nur immer wieder die Augen verdreht…Außerdem beginnt man richtig Mitleid für Jacob zu entwickeln und eine Antipathie gegen Bella, da man eigentlich den Eindruck gewinnt, das sie ihn nur ausnutzt.

Ich bin gespannt wie der dritte Teil wird..habe gehört er soll besser sein..mal schaun…

Steff Penney – The Tenderness of Wolves (dt.: „Die Zärtlichkeit der Wölfe“)

Kanada, 1867: Als der Winter über die Siedlung Dove River hereinbricht, wird ein Mann skalpiert in seinem Bett aufgefunden. In derselben Nacht verschwindet der 17-jährige Francis, der eigenbrötlerische Adoptivsohn der Ross-Familie. Hat er etwas mit dem Mord zu tun? Oder ist auch er nur ein unschuldiges Opfer? Wurde er womöglich von Eingeborenen verschleppt? Während in Dove River noch spekuliert wird, folgt Mrs. Ross einfach den Fußspuren, die von der Hütte des Ermordeten nach Norden, direkt in die Tundra hinein führen. Schnell heften sich jedoch zwielichtige Abenteurer an ihre Fersen, und unwillentlich gerät die sanfte Frau zwischen die Fronten mächtiger Interessen. Denn plötzlich geht es nicht mehr nur um ihren Adoptivsohn, sondern auch um kostbare Pelze, politische Intrigen und eine vergessene indianische Schriftkultur …

Das Buch kann ich ebenfalls nur empfehlen..es hat mich mit der entstehenden Stimmung richtig gefesselt und man kann sich richtig in das Buch und die Situation hereinfühlen.

Elisabeth George –

Mein ist die Rache, Gott schütze dieses Haus, Keiner werfe den ersten Stein, Denn bitter ist der Tod, Asche zu Asche, Im Angesicht des Feindes, Denn sie betrügt man nicht, Undank ist der Väter Lohn

Bei den Büchern handelt es sich um die Inspector Lynley/ Seargent Havers Reihe. Prinzipiell finde ich diese alten Storys aus den 90ern spannend (die neueren sollen wohl nicht mehr so gut sein). Man verfolgt gerne den aktuellen Fall sowie die Entwicklungen im privaten und zwischenmenschlichen Bereich. Ich finde man kann sie alle empfehlen nur muss ich bei „Asche zu Asche“ die Einschränkung machen, dass die Geschichte teilweise zu langatmig und verstrickt wurde, das man nicht mehr so ganz mitkam (viele Personen, viele Entwicklungszweige), bzw. das lange eigentlich so gar nichts mehr passierte. Ansonsten kann ich hier nichts bemängeln in dieser Reihe bisher, da es sich um solide Polizeikrimis handelt: Ein Polizistenteam (das gegensetzlicher nicht sein könnte) löst einen verstrickten Fall wo der Leser dann am Ende „Aha“ macht und vorher nicht wusste, wer ist nun der Mörder.

Zur Story möchte ich bewusst nichts sagen, da sich die privaten Geschichte ja mit jedem Buch weiter entwickeln und so evtl. zu viel verraten würde.

So..an mehr erinner ich mich grad nicht mehr 😀 man möge mir verzeihen, ich werde ja auch nicht jünger 😀

meine Bücherliste 2009

28. Dezember 2009

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und überall gibt es Jahresrückblicke, deswegen werde ich auch mal einen wagen und schau mal ob ich noch eine Zusammenfassung aller Bücher hinbekomme, die ich 2009 gelesen habe.
Sehr viele sind es nicht, da ich dieses Jahr nicht wirklich viel Ruhe zum Lesen hatte, aber ein paar sind schon zusammen gekommen:

Also, angefangen hab ich mit der Twilight-Serie, da ich letztes Jahr zu Weihnachten den ersten Teil bekommen habe. Allerdings habe ich den letzten Teil (noch) nicht gelesen, da die Bücher meiner Meinung nach immer etwas schlechter geworden sind. Trotzdem hab ich vor allem den ersten Teil veschlungen, auch wenn ich Bella mit der Zeit ziemlich nervig fand.

„Die Kastratin“ von Iny Lorentz war dann der nächste Roman, den ich mir vorgenommen habe und war ziemlich begeistert.
Iny Lorentz hat ja noch viele andere geschichtliche Romane geschrieben, die ich mir so nach und nach wohl auch zulegen werde, aber erstmal muss ich noch eine ganze andre Reihe an Büchern „abarbeiten“

Ein zweiter historischer Roman, den ich dieses Jahr gelesen habe, war „Der Medicus“ von Noah Gordon. Obwohl ich dafür sehr lange gebraucht hab, ist es einer meiner Lieblingsbücher aus dem letzten Jahr. Dennoch finde ich die Geschichte sehr komplex. Man hätte fast 3 Bücher daraus machen können um das Leben des Medicus zu erzählen.

Nebenbei hab ich noch „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“ von Richard David Precht gelesen. Da ich Philosophie ganz interessant finde, aber nicht wirklich Ahnung davon habe, war dieses Buch perfekt für mich. Besonders interessant fand ich auch den Bereich der Hirnforschung. Ich kann dieses Buch also nur empfehlen, wenn man auf diesem Gebiet noch ein Anfänger ist und sich dafür interessiert.

Dann gabs dieses Jahr noch „Wir sind Helden – Informationen zu Touren und anderen Einzelteilen“, was für Heldenfans natürlich ein Muss ist.
Aber auch normale Helden-Hörer wie ich es bin, können an dem Buch Freude haben, denn ich finde es wirklich lustig geschrieben und es bringt vor allem viele Einblicke in das Entstehen und Leben einer Band.

Das letzte Buch, was ich in diesem Jahr beendet habe ist „Zwei Frauen“, aber dazu habe ich ja schon einen Bericht geschrieben.
Momentan lese ich noch „Interview with the Vampire“. Den Bericht dazu wird es wohl erst im nächsten Jahr geben, denn so langsam muss ich die Bücher wieder zugunsten der Prüfungen zur Seite legen.