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Inkheart von Cornelia Funke

7. Januar 2010

Obwohl Cornelia Funkes Inkheart (Tintenherz) ein deutsches Buch ist, beschloss ich mich dennoch es auf Englisch zu lesen, aus zwei Gründen: 1. Es gibt Tintenherz als deutsches Buch nur gebunden und das war mir zu teuer und 2. Lese ich gerne zwischendurch englische Bücher, um die Sprache nicht zu verlernen.

Mit diesem Buch taucht man in die Welt der Bücher ein und begibt sich auf eine fantastische Reise:

Meggie lebt mit ihrem Vater Mo, einem „Bücherarzt“, in einem alten Haus. Da steht eines Nachts ein merkwürdiger Mann vor der Tür. Er warnt Mo vor jemandem namens Capricorn. Bei Nacht und Nebel fliehen die drei, und nach und nach findet Meggie heraus, dass ihr Vater allerlei Geheimnisse vor ihr verbirgt. Wieso hat er sich zum Beispiel immer geweigert, ihr vorzulesen? Und was ist mit Meggies Mutter wirklich geschehen, die vor vielen Jahren verschwand?

Meggie bekommt erste Antworten, als sie vom grausamen Capricorn gefangen genommen werden. Er tut alles, um von Mo das Buch „Tintenherz“ zu bekommen. Denn Capricorn selbst — und nicht nur er — ist aus diesem Buch in unsere Welt gekommen, „herausgelesen“ von Mo. Ein Albtraum wird lebendig, ein Buch erwacht zum Leben. Und Meggie wird zum Angelpunkt eines dunklen Kampfes zwischen Realität und allzu realer Fiktion.(Dressler, 23. Auflage, 2003)

Einmal mit diesem Buch angefangen, kann man so schnell nicht mehr aufhören es zu lesen. Es hat einen gewissen Suchtfaktor. Desweiteren entstehen immer wieder Situationen mit denen der Leser nicht rechnet und die einen deswegen umso mehr überraschen und zum weiterlesen verführen. Jeder der Hauptpersonen macht im Laufe des Buches eine mehr oder weniger starke Wandlung durch und obwohl es so aussieht, als habe die böse Welt die besseren Karten, kämpfen diese starken Persönlichkeiten bis zum Ende. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher, der sich kaum eine Leseratte entziehen kann und die in diesem Buch besonders gut zu Geltung kommt.

Was mir gut gefallen hat, sind die kurzen Kapitel, so dass man abends vor dem Einschlafen locker mal zwei Kapitel lesen kann, ohne auf den nächsten Absatz warten zu müssen. Als Einleitung gibt es am Anfang jeden Kapitels ein zu dem Kapitel passendes Zitat aus einem anderen Buch, so dass man direkt Inspirationen bekommt, diese Bücher auch zu lesen. So bin ich auf Idee gekommen mir a princess bride zu kaufen.

Die englische Sprache ist in diesem Buch ziemlich einfach gehalten, so dass man es ohne Probleme verstehen kann und man eventuell nur ein paar Schlüsselworte nachschauen muss. Ich würde es sogar als Einsteigerbuch empfehlen (vorausgesetzt man kann schon etwas englisch 😉 )

Das Ende ist wirklich gut gelöst, allerdings merkt man dass das Buch für eine Triologie ausgelegt ist.

Das einzige was mich an dem Buch gestört hat, ist der Umschlag des Buches, da er so konzipiert ist, dass die Farbe ziemlich schnell abplatzt und das Buch nach einer Weile aussieht, als wäre es schon mindestens 10mal gelesen worden. Vielleicht wurde das mittlerweile verbessert.

Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher geworden und ich bin gespannt wie es weiter geht.

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