[Hörbuch] Christopher Moore – Ein todsicherer Job

 Charlie Asher, ein typisches Beta-Männchen, also eher unauffällig, ist Besitzer eines kleinen Ladens und glücklich mit seiner Frau Rachel. Als diese allerdings bei der Geburt ihrer Tochter stirbt, steht Charlie plötzlich vor dem Nichts. Tief deprimiert versucht er sein Leben aus Liebe zu seiner Tochter, wieder auf die Reihe zu kriegen.

(Christopher Moore – Ein todsicherer Job )

Als plötzlich wildfremde Menschen in seiner unmittelbaren Nähe sterben und er diesen merkwürdigen Mann Minty Fresh immer wieder über den Weg läuft und dann auch noch Gegenstände anfangen rot zu leuchten und zu pulsieren, wird er langsam skeptisch. Oder irre. Aber wer weiß das schon so genau?

Als sich diese Ereignisse anhäufen, läuft ihm wieder Minty Fresh über den Weg, der ihn endlich aufklärt: Charlie ist ein Totenbote geworden, der die Aufgabe hat die Seelen der Verstorbenen einzusammeln und sie an seine nächsten Empfänger weiterzugeben.  So ganz erfreut ist er über diese neue Aufgabe natürlich nicht, aber es scheint ihm nichts anderes übrig zu bleiben, da sich sonst die dunkle Unterwelt „ins Oben“ begeben wird und die Gefahr besteht, das „ewige Dunkelheit“ herrscht. Das ist keine so erfreuliche Zukunftsversion.

Im ersten Moment war ich nicht wirklich sicher, ob dieses Hörbuch lustig werden wird oder doch eher traurig. Schließlich stirbt zu Beginn Rachel, die Frau von Charlie Asher und lässt ihn als Witwer und Vater zurück. Aber vor allem der Sprecher Simon Jäger verhilft der Story zu einer wirklich witzigen Atmosphäre.

Die Story an sich ist mit einigen schwarzen Humor gespickt und mit einer Menge interessanten Charakteren. Da sind nicht nur die kleine Gothikverkäuferin in Charlies Laden oder seine leicht männlich angehauchte Schwester, sondern auch die bösen Wesen aus der Unterwelt, liebevoll „Gullyhexen“ genannt. Auch die Höllenhunde die plötzlich auftauchen und sich um Charlies Tochter kümmern sorgen für einige Lacher. Das liegt zum einen natürlich an der genialen Beschreibung von Christopher Moore, zu einem großen Teil aber auch an Simon Jäger, der jedem einzelnen Charakter auf seine Weise interpretiert und sprachlich darstellt.

Ich habe dieses Hörbuch vor allem in der Bahn gehört und musste mich einige Male komisch anschauen lassen, weil ich plötzlich lachen oder wenigstens schmunzeln musste.

Letztendlich finde ich es wirklich gelungen und kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

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Und auch hier wieder: Vielen Dank an Audible, ihr seid ein super Team!

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