Archiv für Januar 2011

[ich lese] Anne Rice – The Vampire Lestat

23. Januar 2011


Ballantine Books

Nachdem ich letztes Jahr „Interview with the Vampire“ von Anne Rice gelesen habe, wird es endlich Zeit dass ich mir das zweite Buch der Vampirchroniken schnappe.
Ich lese jetzt also „The Vampire Lestat“.

Die ersten Sätze:

I am the Vampire Lestat. I’m immortal. More or less.

Wie man sieht, wird dieses Buch diesmal aus Sicht von Lestat geschrieben und beschreibt seine „Lebensgeschichte“.

Garou: Ein Schaf-Thriller von Leonie Swann (Hörbuch)

15. Januar 2011

Dies ist der 2. Teil über die Schafe aus „Glennkill“, die diesmal auf Europareise sind und in Frankreich auf einer Weide vor einer ehemaligen Nervernheilanstalt den Winter verbringen. Dort treibt sich der mysteriöse „Garou„, ein Werfwolf, herum und versetzt Mensch und Tier in Angst und Schrecken. Erst passieren merkwürdige Dinge, bis schließlich ein Mord geschieht… Die Schafe sind fest entschlossen den Garou zu entlarven und ermitteln mit ihrer „Schafslogik“. Was wissen die Ziegen auf der Nachbarweide? Was hat der Schrank auf ihrer Weide für eine Bedeutung? Treibt der Garou sich in dem angrenzenden Wald herum oder ist er doch im Schloss zu finden? Spannend bleibt es bis zum Schluss…

Wer „Glennkill“ mochte, wird auch an dem zweiten Teil seine Freude haben. Die Schafe finde ich einfach nur süß und es ist witzig zu verfolgen, wie sie mit ihrem „Schafsverstand“ das Rätsel zu lösen versuchen. Diesmal ist es eher ein Thriller als ein Krimi (wie der Titel schon sagt), da es verschiedenen mysteriöse Sachen zu lösen gilt. Man muss auch nicht unbedingt den ersten Teil kennen, um den zweiten Teil zu verstehen. Allerdings werden die Schafe nicht mehr so genau vorgestellt und die ganzen Namen plus die neu hinzugekommenen Namen können einen schon mal verwirren.

Die Stimme von Andrea Sawatzki, die das Buch ließt, fand ich sehr gut. Auch durch ihre unterschiedlichen Stimmlagen hat sie das Buch sehr lebendig gestaltet. Insgesamt kann ich das Buch / Hörbuch nur weiter empfehlen für alle, die die Welt mal aus der Schafsperspektive betrachten wollen 🙂

Ein großes Dankeschön geht an Hörbuchverlag „Audible„, bei dem ich das Hörbuch runtergeladen habe.

Ein Drei-Tassen-Problem von Stefan Winges

11. Januar 2011

»Es ist, als hätte Stefan Winges den Meisterdetektiv aus dem viktorianischen London ins gründerzeitliche Köln gebeamt – von der Baker Street 221B in die Brabanter Straße 21 B in der soeben erst bebauten Kölner Neustadt. Holmes heißt hier van Larken, sein Watson Dr. Möring, und die Fälle sind so skurril und undurchsichtig, ihre Lösungen so überraschend und das Ganze so humorvoll erzählt wie in den Originalen Sir Arthur Conan Doyles. Kombiniere: genial zum Lesen und elementar zum Verschenken.« Volker Neuhaus

Ein Drei-Tassen-ProblemObwohl ich ein riesen Sherlock Holmes Fan bin muss ich doch sagen, dass dieses Buch kein billiger Abklatsch sondern ein gelungenes Imitat ist. Ich freu mich schon darauf den zweiten und den dritten Fall des Duos zu lesen. Leider fällt meine Rezi über das Buch sehr kurz aus, da alles was es zu sagen gäbe, bereits oben in dem Zitat steht. ^^ Was ich noch hinzufügen kann ist, dass das Buch durch sein kleines handliches Format auch für kleine Taschen geeignet ist und mit seinem Gewicht kaum auffällt. 🙂

Sebastian Fitzek – Amokspiel

5. Januar 2011

Nach „Das Kind“ und „Der Seelenbrecher“ habe ich nun meinen 3. Fitzekroman gelesen und bin immer noch begeistert.

Ira Samin bereitet gerade sorgfältig ihren Selbstmord vor, da sie es nicht verkraften kann, dass ihre Tochter sich umgebracht hat. Doch dann wird die Kriminalpsychologin zu einem Geiseldrama in einem Berliner Radiosender gerufen. Der Geiselnehmer Jan spielt ein makaberes Spiel in dem er wahllos Leute anruft. Melden diese sich mit einer gewissen Parole wird eine Geisel freigelassen. Wenn nicht, wird eine Geisel vor allen Zuhörern erschossen. Er fordert dass seine Verlobte zu ihm gebracht wird, die allerdings seit mehreren Monaten tot ist.

Es ist zwar schnell klar, dass der Tod von Jans Verlobter kein normaler Unfall war, doch was genau dahinter steckt war für mich mal wieder ein Überraschung und bis zum Schluss war mir nicht klar welche Person der Drahtzieher ist. Ich hatte zwar viele Ahnungen, aber überraschende Wendungen haben diese immer wieder zunichte gemacht.
Die Story ist wie gewohnt sehr spannend in kurzen Kapiteln geschrieben.
So langsam hab ich das Gefühl dass Sebastian Fitzek eine Vorliebe für geschlossene Räume hat. Nachdem „Der Seelenbrecher“ in einer von der Außenwelt abgeschnittenen Klinik spielt, findet hier ein Großteil der Story in dem verschlossenen Radiosender statt. Aber diese Abgeschiedenheit sorgt immer noch für mehr Spannung.

Award – Liebster Blog

5. Januar 2011

Heut hat unseren Blog ein Award von lesenundmehr erreicht:

Vielen lieben Dank dafür 🙂

Die Drei ???

4. Januar 2011

Wer kennt sie nicht, die Abenteuer der Drei ???

Bereits Anfang der 60er Jahre trat das Detektiv-Trio das erste Mal mit dem Buchtitel „Die Drei ??? und das Gespensterschloss“ in Erscheinung. Die Geschichten um die Detektive Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews stammen ursprünglich aus der Feder von Robert Arthur. Leider verstarb dieser im Jahre 1969, so dass ein Autorenteam die Abenteuer weiter schreibt. Nach dem großen Erfolg der Bücher wurden 1979 die ersten Hörspiele produziert. Auch heute noch findet man sie nicht nur in Kinderzimmern, sondern auch immer noch bei Erwachsenen, die diese aus ihrer Kindheit kennen.

Mittlerweile gibt es 150 Folgen der „Drei Fragezeichen“, nicht nur in Buch- und Kassettenform sondern auch im MP3-Format zum Download.“

Der zweitbeste Koch von Kurt Bracharz

2. Januar 2011

Xaver Ypp arbeitet für die Gourmetzeitschrift „Lukull“. Er ist über sechzig Jahre alt und man kann ihm was Essen angeht wirklich nichts vormachen. So ist er nicht gerade begeistert, als sein Chef von ihm verlangt einen 16 jährigen Jüngling auszubilden. Bei einem Besuch im „Shanghai 1938“ entdeckt Ypp eine Fleischsorte in seinem Essen, die ihm unbekannt vorkommt. Er beschließt sie analysieren zu lassen. Allerdings wird er auf dem Heimweg überfallen und seine Tasche mit dem Fleischstück gestohlen.

 Der zweitbeste Koch. Kriminalroman

Xaver Ypp ist ein Eigenbrödler, der dem Leser nicht unbedingt sympathisch erscheint. Er erinnert an den Hauptcharakter Elendur aus der Islandkrimireihe von Arnaldur Indriðason. Die Handlung spielt zwar in Österreich, doch der Leser hat permanent das Gefühl in China zu sein. Auch was das chinesische Essen angeht, bleibt das Buch dem Leser nichts schuldig. Ich habe mich bei der Essensbeschreibung zum Teil wirklich schütteln müssen:  „Das brachte ihn auf Balut, diese Entenembryonen, die man auf den Philippinen gerne als kleinen Snack direkt aus der Schale isst…Die halbausgebrüteten sind noch so weich, dass man Knochen und Schnabel mitessen kann und sie sollen wie Ei mit Entenleberaroma schmecken…“ (S.134-135) und das ist nur eines von vielen Beispielen 😉   

Was die Handlung angeht, so fand ich das Buch durchaus interessant, allerdings hatte ich teilweise das Gefühl von dem Verlauf abgehangen zu werden, was auch an den chinesischen Namen lag. Ansonsten ist es eher ein untypischer Krimi, da von Beginn an viel Wert auf die Beschreibung der verschiedenen Charaktere legt und das Verbrechen eher als Nebenhandlung beschreibt, was das Buch aber  nicht langweilig macht.  Die Auflösung war durchaus plausibel. Das Buch zeigt außerdem, dass es nie zu spät ist sein Leben zu ändern.

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Ich möchte mich ganz herzlich bei dem Haymon Verlag für die Bereitstellung dieses Kriminalromans bedanken!