Jürg Amann – Die Reise zum Horizont

Bei Jürg Amanns „Die Reise zum Horizont“ handelt es sich um eine Novelle mit einem realen Hintergrund.
Nach einem Flugzeugabsturz mitten in Schnee und Eis in einem Hochgebirge, kämpfen die letzten Überlebenden gegen den Tod an. Täglich erliegen mehr Menschen ihren Verletzungen oder erfrieren schließlich. Auch die Lebensmittel gehen zu Neige und ein erster scheuer Blick fällt auf die Toten. Aber ist es moralisch vertretbar, einen Toten zu essen um selbst zu überleben?
Diese große Frage steht im Mittelpunkt und wird von vielen Seiten betrachtet.


Da es sich hier um eine Novelle handelt, steht eine originalgetreue Aufzeichnung des Unglücks nicht im Vordergrund, sondern eher die moralischen Zweifel der Überlebenden.
Marcel Reich-Ranicki bezeichnet es als eine „virtuose Beschränkung auf die genaue Beschreibung“ (Klappentext) und trifft damit ziemlich ins Schwarze. Die Novelle ist sehr kurz gehalten, aber dennoch kann man als Leser den Zwiespalt und die vielen aufgeworfenen Fragen der Überlebenden nachvollziehen.

Wer sich genauer über den realen Hintergrund der Novelle informieren möchte, kann sich diesen Wikipediaartikel durchlesen.
Verfilmt wurde diese Tragödie unter dem Namen „Überleben“ 1993 von Frank Marshall.

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Ich möchte mich ganz herzlich bei dem Haymon Verlag für die Bereitstellung dieser Novelle bedanken!

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