Die Rebellin von Trudi Canavan

Nachdem ich jetzt alle drei Teile der Reihe „Die Gilde der schwarzen Magier“ gelesen habe, folgt nun endlich meine Rezi 🙂

Die Bücher lassen sich leicht lesen und sind teilweise witzig , aber auch Spannung kommt nicht zur kurz. Die Welt, welche Trudi Canvan in ihren Büchern geschaffen hat, klingt logisch und ist nicht zu abgedreht. Man hat das Gefühl, dass es diese Welt tatsächlich gibt. Aber worum geht es eigentlich?

In Imardin, die Hauptstadt von Kyralia, findet zu Beginn des ersten Buches die sogenannte „Säuberung“ statt, d.h. alle armen Leute werden aus der Stadt, wo die reichen Kaufleute leben, in die Hüttenvierteln vor den Stadtmauern getrieben. Unterstützung dafür bekommt die königliche Garde von Magiern aus der Gilde. Die Gilde ist eine Art Bund, der Menschen mit potentiellen magischen Kräften zu Magiern ausbildet. Allerdings werden nur Kinder aus reichen Häusern auf magische Kräfte geprüft und als Novizen aufgenommen. Doch bei Sonea, ein Mädchen aus den Hüttenvierteln, kommt alles anders. Denn auch sie wird an dem Tag der Säuberung  aus der Stadt vertrieben. Aus Wut wirft sie, wie viele andere Jugendliche auch, einen Stein auf die Magier. Diese aber ziehen zum Schutz vor Wurfgeschossen ein sogenanntes Schild hoch, um nicht getroffen zu werden und normalerweise prallen Steine daran ab. Doch in Sonea schlummern große magische Kräfte, die plötzlich frei gesetzt wurden und so durchbricht ihr Stein das Schutzschild und trifft einen Magier am Kopf. Danach bricht erstmal das totale Chaos aus. Sonea ist selbst überrascht und flieht erstmal mit ihren Freunden. Die Magier der Gilde beschließen Sonea unbedingt zu finden, da sie lernen muss ihre Kräfte zu kontrollieren, ansonsten fügt sich sich und ihrer Umgebung heftigen Schaden zu. Doch wie die meisten Hüttenbewohner verabscheut Sonea die Gilde und versteckt sich mit Hilfe der Diebe, die im Untergrund der Stadt wirken. So beginnt ein Katz- und Maus-Spiel zwischen den Magiern und Sonea. Gleichzeitigt wird Sonea ermutigt ihre Kräfte weiter zu erproben. Doch das wird ihr immer mehr zum Verhängnis, denn später kann sie es kaum noch kontrollieren. Schließlich wird sie doch noch an die Gilde ausgeliefert. Dort zeigt ihr Rothen, ein Magier, wie sie ihre Kräfte kontrolliert. Doch zuerst muss er ihr Vertrauen gewinnen, denn Rothen kann ihr nur helfen, indem er in ihre Gedanken eindringt. Schließlich wird Sonea vor die Wahl gestellt: entweder sie tritt in die Gilde ein und wird zu einem Magier ausgebildet, oder ihre Kräfte werden blockiert und sie kann in die Hüttenvierteln zurück kehren. Nachdem Rothen sie überzeugen kann, dass man mit Magie viel Gutes und Sinnvolles machen kann (z.B. Krankheiten und Verletzungen heilen), entschließt sich Sonea zu bleiben, um dann später als Heilerin vor allem den armen Menschen zu helfen. Spannend wird es am Ende nochmal, als die Entscheidung getroffen werden soll wer  Soneas Mentor wird. Denn neben Rothen hebt der Magier Fergun ebenfalls Anspruch darauf, allerdings nicht mit guten Absichten…

Hiermit endet der erste Band. Teilweise zieht sich die Geschichte etwas hin, aber es ist trotzdem unterhaltsam und nett zu lesen. Es dient vor allem als Einleitung, um den Leser in die magische Welt einzuführen und die Charaktere kennen zu lernen.

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