Sturmhöhe von Emily Bronte

Sturmhöhe

Wie der Titel bereits ankündigt spielt das Buch zwischen den Anwesen Wuthering Hights (Sturmhöhe) und Trushcross Grange. Hier lernen wir die beiden Familien Earnshaw auf Wuthering Hights und Linton auf Trustcross Grange kennen. Zu Beginn wären da Hinley und Cathrine Earnshaw, deren Vater nach einem Ausflug in die Stadt den Zigeunerjungen Heathcliff mitbringt. Cathrine und er werden unzertrennlich und zwischen ihnen kommt es zu einer tiefen Freundschaft. In Trushcross Grange leben Isabella und Edgar Linton. Als Cathrine in das heiratsfähige Alter kommt, beginnt Edgar Linton ihr Avancen zu machen und sie entscheidet sich schließlich gegen ihren Jugendfreund und für den reicheren Edgar. Welche Folgen dies für ihr Leben, das der übrigen Anwesenden und schließlich auch für ihre Tochter und ihre Generation haben wird, sieht sie zu diesem Zeitpunkt nicht.

In dem Buch geht es in erste Linie um Rache, sehr viele Intrigen und um verletzten Stolz. Erzählt wird die Geschichte von der Haushälterin Nelly Dean, die jede der Hauptpersonen aufwachsen sieht und sich entwickeln sieht, so dass der Leser Informationen aus erster Hand erhält. Die Erzählung ist als Dialog zwischen ihr und einem Zugezogenen aufgebaut.  Durch die altmodische Sprache und die bildreiche Erzählung kommt es dem Leser so vor, als würde er in eine andere Welt eintauchen und nach ein paar Stunden ist man überrascht aus dieser Welt wieder aufzutauchen.

Die Hauptcharaktere sind keine sehr sympathischen Zeitgenossen. Sie sind überaus egoistisch, rachsüchtig und leben zu dem als ob es kein morgen gäbe. Man kommt an manchen Punkten nicht drum herum den Kopf zu schütteln oder die Augen zu verdrehen und ist bei manch kindischem Gehabe einfach nur genervt, so dass es schwer ist, sich für auch nur einen d r Hauptcharaktere zu erwärmen.

Das Buch lässt sich problemlos in die Reihe der Klassiker wie Stolz und Vorurteil, Sinn und Sinnlichkeit oder die Dornenvögel einreihen. Und obwohl es nicht so spannend ist wie ein Krimi lässt es sich doch schlecht aus der Hand legen, da es sehr anschaulich die damalige Zeit beschreibt und es einen regelrecht gefangen nimmt.

Also wieder mal ein Buch was ich nur empfehlen kann, da es keins der üblichen Liebesromane darstellt.

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