Die Bücherdiebin von Markus Zusak

Die Bücherdiebin: Roman

Als ich den Titel von dem Buch gelesen habe, habe ich gedacht es handelt sich um ein Fantasy-Buch, ähnlich wie Hohlbeins „Das Buch“. Dementsprechend verwirrt war ich zu Beginn des Buches, als sich eine Person vorstellt, wo klar ist, dass es sich um keinen Menschen handelt, sondern um den Tod höchstpersönlich, der sich  einem ziemlich sympathisch  vorstellt. Die beiden ersten Kapitel sind verwirrend geschrieben, da sie  zum Teil philosophische Ansichten und zum anderen Teil Andeutungen auf die Geschichte geben.

Also worum geht es? Lisel Meminger wird mit acht Jahren von ihrer leiblichen Mutter zu Pflegeeltern nach Molching in München gebracht. Ihr Bruder stirbt auf dem Weg dorthin und so beginnt die Karriere der Bücherdiebin. Sie lebt bis zum Ende des Buches bei ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann. Das Buch erzählt  die Geschichte von Lisel, ihrem Leben und dem ihrer Freunde zur Zeit des zweiten Weltkrieges. Spannend wird es, als sich die Familie entschließt einen jungen Juden in ihrem Keller zu verstecken. Das Buch ist eine gute Mischung aus Spannung, Ironie, Tragik, Traurigkeit, Mitgefühl und verdeutlicht zu dem das Leben von armen Familien während dem Hitlerregime, indem es keinen Freiraum für Individuen gibt. Lisel wird durch die Geschichte begleitet von ihrem besten Freund Rudi und so gibt es neben aller Tragik auch eine Liebesgeschichte zwischen zwei heran wachsenden  Teenagern. Doch haben die beiden unter diesen Umständen denn eine Chance?

Schon während der Erzählung nimmt uns der Tod das Ende vorweg und doch war ich sehr berührt, als ich es dann las. Ich muss sagen, dass sich die Erzählung von anderen Büchern unterscheidet, was nicht zuletzt  durch die oben genannt Mischung aus Spannung, Ironie, Tragik, Traurigkeit und Mitgefühl verdeutlicht wird, aber auch durch kleine Nebenbemerkungen, die der Autor durch die Gedanken des Todes oder anderer Personen einschiebt. Da diese die Erzählung unterbrechen, muss sich der Leser erst an diese Einschübe gewöhnen, was mir aber nicht schwer viel. Zu guter Letzt ist das Buch neben der Geschichet von Lisel auch eine Liebeserklärung an Bücher im Allgemeinen und beschreibt das Leben und die Problematik des dritten Reiches sehr deutlich, ohne zu werten, was einen nur noch mehr berührt.

Ich bin sehr begeistert von dem Buch und kann mir vorstellen es nach einer gewissen Zeit nochmal zu lesen!

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