Blutportale von Markus Heitz

Blutportale Blutportale ist das dritte Buch von Markus Heitz. Hat er seine Leser zuvor in die Welt der Werwölfe entführt, so geht es in diesem Buch hauptsächlich um Dämonen.

Als die Fechertin Saskia bei einem Tunier gegen den geheimnisvollen Levantin antritt, ahnt sie nicht, dass er seit Jahrhunderten auf sie wartet. Tief in ihr schlummert eine Gabe, die nur er wecken kann. Levantin will, dass Saskia für ihn ein Blutportal öffnet, um in seine Heimat zurückkehren zu können. Doch Saskia ist nicht auf ihr dunkles Talent vorbereitet- und so stößt sie unbeabsichtigt Türen auf, die nie geöffnet werden sollten…   (Klappentext des Buches)

Wie bei den Heitz- Büchern üblich ist einem die Hauptperson Saskia sehr sympathisch und wir treffen hier auch eine alte Bekannte aus den vorherigen Büchern wieder. Um wen es sich handelt, wird hier nicht verraten, aber ich habe mich gefreut, dass auch diese Person eine der Hauptcharaktere des Buches wurde.

Hier eine kleine Ergänzung zum Klappentext:

 Zu Beginn des Buches gibt es drei Handlungsstränge: Zum einen trifft der Leser Saskia, die in einer Halle voller Leichen aufwacht. Der Epilog ist überaus blutig beschrieben und gleicht dem Beginn eines Thrillers von Steven King.

Im ersten Kapitel lernt man dann Will kennen, ein Florist mit indisch-deutscher Herkunft, der von einer sehr penetranten Dame ein merkwürdiges Angebot bekommt.

Und schließlich gibt es da noch Levantin. Gleich zu Beginn wird dem Leser klar, dass Levantin kein Mensch ist und zu den höheren Wesen gehört und  die Handlung des Buches in Gang setzt.  

 Obwohl es in dem Buch um Dämonen geht, ist es nicht zu fantasielastig.  Saskia, Will und unsere bekannte dritte Hauptperson begeben sich auf die Suche nach verschiedenen Artefakten um die halbe Welt, was sie Handlung überaus spannend macht. Geholfen wird ihnen dabei von einem Bekannten Saskias, dem Professor. Obwohl er immer nur als Nebenperson auftritt, merkt der Leser  schnell, dass er für die Handlung nicht unerheblich ist.

Das Buch ist in typischer Heitzmanier, eine Mischung aus Aktion, Kämpfen und  James Bond, aber nicht zuletzt muss der Leser sich auch seine eigenen Gedanken machen. Kleine Logikfehler tun der Handlung keinen Abbruch, allerdings hatte ich teilweise das Gefühl etwas nicht mitbekommen zu haben.

Was mich allerdings ein bisschen gestört hat war, dass es bei den vielen französischen Sätzen, die es in dem Buch gibt keine Übersetzung gibt. Ich konnte mir einen Teil mit meinem Schulfranzösisch erklären und oft genug wird auch so klar was gemeint ist, allerdings wäre hier eine kleine Übersetzung hilfreich gewesen. Dieser Punkt sollte aber niemanden abhalten das Buch zu lesen.

Im Allgemeinen kann ich sagen, dass mir Blutportale genau wie die Bücher Ritus und Sanctum wirklich gut gefallen hat, ich es aber aus den dreien bisher für das schwächere Buch halten würde. Trotzdem kann ich es nur empfehlen.

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