Das Buch von Wolfgang und Heike Hohlbein

Das Buch- Wolfgang und Heike Hohlbein

Endlich vorbei! Sollte ich dieses Buch in zwei Wörtern erklären würde ich sagen: verwirrend und sehr langatmig.

Aber erst mal worum geht es eigentlich?:

 Seit Jahrhunderten wachen die geheimnisvollen Hüterinnen über das Archiv, in dem das Leben der Menschen aufgezeichnet wird. Doch jetzt ist die Ordnung der Dinge in Gefahr, da Unbekannte in das Bücherlabyrinth eindringen und die Vergangenheit und damit die Gegenwart umschreiben. Leonie, die junge Erbin einer Buchhandlung, begreift nur langsam, dass auch sie der uralten Gemeinschaft der Hüterinnen angehört und dazu ausersehen ist, die Wirklichkeit zu retten. (Klappentext des Buches)

Die Geschichte fängt vielversprechend mit dem Besuch der Hauptperson Leonie (eigentlich Leonida) und ihrer Großmutter in der großen Zentralbibliothek an, wo sie Leonie  gegen ihren Willen ein Praktikum  verschaffen wollen, da sie einmal die Buchhandlung ihrer Großmutter erben soll. Doch durch den plötzlichen Tod ihrer Großmutter ist die Erbfolge alles andere als geklärt, was zu einem Auftreten zahlreicher merkwürdiger Personen führt, die alle im Prinzip das Gleiche wollen: Leonie als die rechtmäßige Erbin einsetzen….

Die Idee des Buches ist wirklich interessant, allerdings wird der Leser schon nach dem ersten Kapitel verwirrt, da  sich die Kapitel in sich wiedersprechen. Während die Rahmenhandlung weiter läuft beginnt die Geschichte doch jedes Mal aufs Neue. Zwar ist es durchaus spannend zusammen mit Leonie auf die Suche für diese vermeintlichen Widersprüche zu gehen,  allerdings muss der Leser ganze 350 Seiten aushalten, um auch nur mal eine Andeutung zu bekommen. Dieses Teil des Buches fand ich seeeehr langatmig und zum Teil auch wirklich nervig, was durch das merkwürdige, unfreundliche Verhalten der Eltern, speziell des Vaters noch verstärkt wird.  Hat man diese 350 Seiten hinter sich gebracht, erklären sich auch endlich die ganzen“ Neustarts“ und es wird zum ersten Mal richtig spannend! Allerdings wird diese auch hier wieder durch einen Neustart zunichte gemacht, was ich als überaus unnötig empfunden habe. Im Allgemeinen hätte das Buch locker 300 Seiten kürzer sein können, ohne seine Spannung zu verlieren, vermutlich hätte es sie sogar eher gesteigert.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mich schon bis zum Ende quälen musste und ich das Buch teilweise weggelegt habe, weil es mich genervt hat. Allerdings kann ich mir die Handlung sehr gut als Film vorstellen, da die ganzen Ausschmückungen (für die Hohlbein ja bekannt ist) wegfallen würden. Hinzu kommt, dass die Handlung an manchen Stellen zu einfach gelöst ist, nicht aufgeklärt wird oder  unlogisch ist, was dem Buch auch Minuspunkte einheimst. Das Ende ist auch äußerst unspektakulär und simpel gelöst wenngleich auch hier wieder ein Hauch von Spannung aufkommt. Allerdings ist auch hier wieder die Langatmigkeit störend.

 Ich würde das Buch wegen seiner Langatmigkeit nicht weiter empfehlen.

 Dies ist das erste Hohlbein- Buch welches ich gelesen habe und obwohl die Kritik nicht allzu gut ist, würde ich es dennoch nochmal mit einem anderen Buch versuchen.

Advertisements
Explore posts in the same categories: Uncategorized

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: