Sanctum von Markus Heitz

 

Frankreich im Jahre 1764. Die Menschen des Gévaudan leben in Angst und Schrecken, denn ihre Kinder werden gehetzt und getötet. Was ist das für eine Bestie, die kein Jäger stellen kann? Unter den vielen Männern, die sich auf die Jagd begeben, ist auch der Wildhüter Jean Chastel. Er selbst birgt ein dunkles Geheimnis, das ihn untrennbar an die Bestie kettet – ebenso wie Gregoria, die Äbtissin eines Klosters. Eine gefährliche Reise führt die beiden schließlich nach Rom, denn auch in der Ewigen Stadt beginnt ein Dämon zu wüten, dessen Hunger nicht zu stillen ist – und der auch zweihundert Jahre später noch Opfer fordern wird … (Klappentext des Buches)

Das Buch spielt wie bereits erwähnt in Rom wo jeder der Hauptcharaktere auf der Suche nach etwas ist: Eric von Kastell sucht Lena, Jean Castel sucht eine Bestie, Äbtissin Gregoria sucht ihr Mündel Florance, eine Horde Nonnen sucht Eric und alle suchen Antworten auf Fragen, die alle miteinander zu tun haben…

Alle Hauptpersonen sind miteinander verwoben, trotz der 200 Jahre Unterschied zwischen dem Handlungsstrang von Jean Castel und Gregoria 1768 und dem Handlungsstrang von Eric von Kastell  im Jahre 2004.  War Ritus nur die Einführung in die Thematik der Bestien und die Leben der oben genannten Hauptpersonen, so klärt Sanctum viele der Fragen auf, die sich im ersten Teil gestellt haben. Auch in diesem Buch wimmelt es nur von Geheimnissen und Intrigen, auf deren Auflösung der Leser hin fiebert.

Genau wie Ritus konnte ich auch dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Viele haben gemeint, Sanctum wäre nicht so gut wie das erste Buch, doch mir gefällt es mindestens genauso gut wenn nicht sogar noch besser, was nicht zuletzt auch durch die vielen Aufklärungen und Hintergrundinformationen, sowie durch die sympathischen Hauptpersonen verstärkt wird. Zudem fehlt es dem Buch nicht an Spannung und einem fesselnden Suchtfaktor. Die Schwierigkeit dieses Buches bestand für mich darin, mich wieder in den Handlungsstrang einzufinden, da die Handlung von Sanctum genau da einsetzt, wo Ritus aufhört, da sich bei mir durch die Klausuren eine Pause von ein paar Wochen ergeben hat und ich mich zunächst daran erinnern musste, was genau geschehen ist.

Ich würde das Buch jedem empfehlen, der etwas über Werwölfe lesen möchte oder der ein großer Fan von Verschwörung, Action, Horror, Spannung ist, oder einfach mal ein gutes Buch lesen möchte.

Ich bin auf jeden Fall schon jetzt ein großer Markus Heitz-Fan und freue mich darauf seine übrigen Bücher (Blutportale, Kinder des Judas, Sohn des Judas) zu lesen!

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