„No Time For Goodbye“ von Linwood Barclay

Da ich von dem Autor schon „Too Close To Home“ gelesen hatte und sehr gut fand, wollte ich ein weiteres Buch von Barclay lesen und habe „No Time for Goodbye“ (auf deutsch: „Ohne ein Wort“) mir ausgesucht. Um mein Englisch etwas auf zu frischen, habe ich es mir auch bewusst in Orginal-Sprache gekauft. Es ist umgangsprachlich geschrieben und sehr gut zu verstehen, ich musste kaum Wörter nachschlagen 😉

Zur Handlung: Die 14 Jahre alte Cynthia Bigge wacht eines morgens auf und muss feststellen, dass ihre Eltern und ihr Bruder spurlos verschwunden sind. Am Abend zuvor hat ihr Vater sie noch bei einem Jungen und alkoholisiert angetroffen und sie nach Hause geschleift. Wütend hat Cynthia ihren Rausch ausgeschlafen und wacht ganz alleine in ihrem Haus auf. Keine Spur von ihrer Familie, keine Nachricht, keiner weiß, wo sie sein könnten. Cynthia wächst bei ihrer Tante auf, die sich gut um sie kümmert. Doch auch nach 25 Jahren weiß Cynthia immer noch nicht was damals geschehen ist. Mittlerweile ist sie verheirartet und hat eine Tochter. Durch einen Fernsehauftritt versucht sie weiterhin Klarheit in ihre Vergangenheit zu bekommen. Und tatsächlich erhält sie merkwürdige Nachrichten, anonyme Telefonanrufe und einen alten Hut ihres Vaters. Die Polizei kann ihnen auch nicht weiter helfen und so setzten sie einen Privatdetektiv ein, der vielleicht doch noch etwas über den Verbleib ihrer Eltern herausfindet. Doch auch Cynthias Tante scheint nicht immer ehrlich zu ihrer Nichte gewesen zu sein. Und Cynthia selbst? Weiß sie vielleicht doch mehr als sie zugeben möchte? Ihr Ehemann Terry, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, weiß nicht ob er seiner Frau noch vertrauen kann. Durch eine weitere ominöse Nachricht bekommen sie einen Hinweis auf den Verbleib von Cynthias Eltern und Bruder. Leben sie noch? Oder sind sie in der Nacht damals doch gestorben und der Killer ist jetzt auf der Jagd nach Cynthia und ihrer Tochter?

Dieser Thriller ist, wie ich finde, bis zum letzten Kapitel spannend. Der Anfang ist manchmal etwas zäh, aber dann rätselt man die ganze Zeit mit und kann das Buch gegen Ende kaum noch aus der Hand legen. Außerdem ist die Handlung nicht zu kompliziert, so dass es leicht vor dem Einschlafen (meine bevorzugte Lese-Zeit ;-)) zu lesen ist.

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