Ritus von Markus Heitz

In dem Buch geht es um die Verfolgung einer Bestie, die seit dem 18. Jahrhundert Kinder und Frauen anfällt und sie bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt.

Das Buch ist in zwei Handlungsstränge unterteilt: Es beginnt mit der Familie Castel 1764, die aus dem Vater und seinen beiden Söhnen Antoine und Pierre besteht, und die es sich zu Lebensaufgabe gemacht haben die Bestie zu töten und somit die Welt vor diesem Geschöpf der Hölle zu befreien. Keiner ahnt allerdings, dass auch diese Familie ein dunkles Geheimnis trägt. Auf ihrer Suche nach der Bestie lernen sie die Äbtissin Gregoria kennen, die (ohne zu viel zu verraten) ebenfalls ein dunkles Geheimnis mit sich trägt. Ihr Mündel Florence hat es besonders dem älteren Sohn Castels angetan. Doch haben die beiden eine Chance?

Der zweite  Handlungsstrang spielt 2004 und handelt von Eric von Kastell, der es sich zu seinem Lebensinhalt gemacht hat, genau wie viel Generationen vor ihm, Werwesen aufzuspüren und zu vernichten. Im Besonderen ist er hinter einer ganz bestimmten Bestie her, die sich durch Zufall irgendwann zeigt. Auf seinem Kampf gegen die Werwesen, begegnet er Lena….

Zu Beginn des Buches fand ich die Handlung der Castels 1764 ziemlich langweilig und fand es hätte gereicht, diese Handlung kürzer und als Rückblick zu gestalten, und somit die Handlung 2004 mehr in den Vordergrund zu nehmen. Nach 300 Seiten allerdings, kommt es von einer Aufdeckung zur nächsten und die Handlung wird zunehmend spannender, so dass man das Buch nicht mehr weglegen kann. Der Autor schafft es tatsächlich einen zu überraschen und man fiebert dem Ende entgegen um zu sehen ob alles so ausgeht, wie man es sich aufgrund der Andeutungen denkt.

Eric von Kastell fand ich von Anfang an interessant. Als Einzelgänger und im Kampf gegen die Werwesen, hat er einen ganz eigenen Charakter, der auch so seine Geheimnisse birgt. Der Leser begibt sich mit ihm eine Art Schnitzeljagd auf der Suche nach dem einen Werwesen.

Durch die Zeitsprünge zwischen 1764 und 2004 bleibt das Buch spannend und man ist gespannt darauf, wie sich der Zusammenhang zwischen den beiden Castels ergibt.  Wie schon erwähnt, kann man das Buch nach 300 Seiten nicht mehr aus der Hand legen und muss sich lediglich zwingen es nicht zu schnell zu durchlesen. Wer allerdings auf ein Ende hofft wird hier enttäuscht. In dem zweiten Buch Sanctum geht es genauso weiter weiter, wie Ritus aufgehört hat. Ich finde das Buch gut und würde es empfehlen.

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