Archiv für Dezember 2009

Donna W.Cross – Die Päpstin

30. Dezember 2009

Das Buch spielt im 9.Jhd und es geht um das Mädchen Johanna,das sich nicht damit abfinden will, das sie eben „nur“ ein Mädchen ist und strebt eine ebenso hohe Bildung an wie die Jungen. Nach einem Schicksalsschlag muss sie sich aber, um ihren Wissensdurst weiter zu stillen, als den Mann „Johannes Anglicus“ ausgeben und wird so immer erfolgreicher in der gebildeten Männerwelt und schafft es sogar auf den Papstthron…doch um welchen Preis?Und wie wird die Geschichte ausgehen?

Alles in allem fand ich die Geschichte recht spannend und gut zu lesen. Außerdem gab sie einen guten Einblick in die damalige Zeit…Ich finde es schön,das die Autorin Personen in die Geschichte eingewoben hat, die definitiv wirklich existiert haben!

Was mich allerdings am Ende etwas gestört hat, war die Zeit in der Johanna Papst ist und das Ende der Geschichte…alles ging plötzlich so schnell, was einem ein eher unbefriedigtes Gefühl am  Ende des Buches hinterlässt. Grade weil während der restlichen Geschichte die beschriebenen Lebensepisoden meist ausführlich beschrieben sind. Interessant ist am Ende noch das Nachwort der Autorin bezüglich der Frage, ob es die Päpstin wirklich gegeben hat…

Alles in allem kann man das Buch ganz  gut lesen und bin gespannt wie dieses  als  Film umgesetzt wurde.

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Kathy Reichs- Knochen zu Asche

29. Dezember 2009

Ein typischer Band aus der Reihe von Dr.Tempe Brennan und Detective Andrew Ryan. Es wird ein Skelett gefunden im Nordosten Kanadas un diese Knochen erwecken schmerzhafte Erinnerungen an Tempes Kindheit, in der ihre beste Freundin plötzlich verschwindet. Da ihre Freundin aus dieser Ecke Kanadas kam, fragt sie sich, ob es eine Verbindung zwischen diesen Knochen und ihrer Freundin Évangéline gibt. Ein kleines vergilbtes Versbuch könnte ihr vielleicht die Antwort verraten…

Dazu kommt die verstrickte Beziehung mit Detective Ryan bei der man richtig ihre Gefühle mitfühlen kann.

Ich fand das Buch, wie alle ihre Bücher, hochspannend und interessant, weil man auch nebenbei noch was lernt (wie hier über die Geschichte Nordost-Kanadas). Alles in allem passte wieder jedes Detail genau in die Geschichte und kann nur sagen, dass ich mich gut unterhalten gefühlt habe :-)!

Chrissi’s Rückblick 2009

29. Dezember 2009

Auch ich muss direkt vermerken, dass ich mich leider nicht mehr an alles erinnern kann, was ich gelesen habe…daher sind alle Angaben ohne Gewähr :-D!

Mark T. Sullivan

66095, Panic, Toxic, Limit

Ich fand alle 4 Bücher einfach super spannend geschrieben, man kann sie kaum aus der Hand legen..man muss sich wirklich regelrecht zwingen.Am besten gefällt mir, das er nicht immer ähnliche Geschichten schreibt..den Leser erwartet immer etwas anderes. Daher kann ich alle 4 mit gutem Gewissen empfehlen und warte schon sehnsüchtig auf ein neues Buch von ihm!

66095:

NASA-Astronauten machen einen sensationellen Fund: Mondstein 66095 könnte sämtliche Energieprobleme der Erde lösen. Ein ehrgeiziger junger Wissenschaftler ist bereit, für diese Entdeckung kaltblütig zu töten. Ein Höhlenlabyrinth wird einer Expedition zum Verhängnis, als sie von einem Psychopaten in die beklemmende Finsternis getrieben wird. Ein Jahrhundert-Unwetter droht das Labyrinth zu überfluten. Ein erbarmungsloser Wettlauf mit der Zeit beginnt. Es gibt nur einen Menschen, der die Expedition retten kann: Whitney Burke. Aber kann sie ihre lähmende Angst überwinden?

Man ist bis zum Ende gespannt wie das Buch ausgehen wird…

Panic:

Acht Jäger machen im nördlichen British Columbia Jagd auf Hirsche. Doch in der weißen Wildnis lauert ein Unbekannter, der ihnen den Rückweg in die Außenwelt abschneidet. Einer nach dem anderen wird bestialisch erlegt. Nur Diana Jackman, die einzige Frau in der Gruppe, in deren Adern indianisches Blut fließt, durchschaut die Pläne des Killers. Doch um ihn zur Strecke zu bringen, muss sie einen lebensgefährlichen Zweikampf aufnehmen.

Ich persönlich fand dieses Buch das spannendste, weil es mal eine andere Story hatte als die meisten anderen Thriller…

Toxic:

Detective Sergeant Seamus Moynihan steht vor dem spektakulärsten

Fall seiner Karriere. Er hat drei Mordfälle aufzuklären, Männer im besten Alter, die nackt ans Bett gefesselt wurden und am Gift einer der tödlichsten Schlangen der Welt starben. Was steckt dahinter?

Der Killer hinterlässt jedes Mal eine Botschaft am Tatort. Die Schlange als Instrument der Verführung? Welches Feuer lodert in den Adern des Killers, dass er seine Opfer auf so archaische Weise brutal zu Tode foltert?

Je mehr Moynihan hinter die wahren Beweggründe des Killers blickt, umso gefährlicher wird es auch für ihn selbst.

Man hat bis zum Ende keine Ahnung wer der Mörder ist..

Limit:

Mitglieder einer radikalen Organisation überfallen an Silvester den exklusiven Jefferson-Club in Montana und nehmen die sieben reichsten Männer der Welt als Geiseln. Ihr Motto: Gerechtigkeit. Ihr Plan: Ein öffentliches Eingeständnis ihrer Schuld. Ihre Forderung: Überweisung des Vermögens auf ein Konto der Organisation. Um ihr Anliegen zu unterstreichen, töten sie zwei Menschen. Für Mickey Hennessy, den Sicherheitschef des Clubs, beginnt ein Wettlauf mit dem Tod, denn seine drei Kinder befinden sich ebenfalls in der Gewalt der Killer.

Tess Gerritsen – Blutmale

Ich persönlich bin ein großer Fan dieser Art Storys, daher lese ich eigentlich jedes Buch dieser Reihe mit Jane Rizzoli und Maura Isles von Tess Gerritsen und auch von Tempe Brennen von Kathy Reichs. Mich fasziniert die Kunst aus Knochen „lesen“zu können..

Daher kann ich auch dieses Buch voll empfehlen für Freunde dieser Art Krimis!

Heiligabend in Boston. Eine ermordete und verstümmelte Frau wird in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Spuren am Tatort deuten auf einen Ritualmord hin. Pathologin Maura Isles und Detective Jane Rizzoli müssen in Tess Gerritsens nervenaufreibendem Thriller bald erkennen, dass sie es nicht mit einem einzelnen Mordfall zu tun haben. Die Blutmale häufen sich.

Schwarze Kerzen, umgekehrte Kreuze und das lateinische Wort „Peccavi“ (ich habe gesündigt) an der Wand bilden den makabren Rahmen für die übel zugerichtete Leiche der jungen Lori-Ann Tucker, der zudem der Kopf und die linke Hand abgetrennt wurden. Zu ihrem Entsetzen erkennt Maura Isles während der Obduktion, dass die Hand nicht zum Mordopfer gehört. Wo also befindet sich Tuckers Hand wirklich und wessen Hand liegt auf dem Obduktionstisch? Bei ihren Ermittlungen stößt Rizzoli auf eine geheimnisvolle Gruppierung mit dem Namen „Mephisto“ und mehr als einmal stehen ihr nun ihre unverrückbaren Vorurteile im Weg. So kann sie auch den nächsten Mord nicht verhindern.

Stephanie Meyer

Bis(s) zum Morgengrauen, Bis(s) zur Mittagsstunde

Bis(s) zum Morgengrauen habe ich verschlungen..man fiebert richtig mit, wie Bella erfährt, was es mit den Cullen’s und besonders Edward auf sich hat und wie es mit beiden weiter geht. Am Ende wird durch den Umstand, das Bella ein Mensch ist und was daraus für Gefahren resultieren noch mal richtig Spannung aufgebaut.

Den zweiten Teil Bis(s) zur Mittagsstunde muss ich sagen hat es mich gestört, das eigentlich bis zum Ende nicht soo viel passiert außer dem ständigen Gejammere von Bella und dem Schwärmen von Edward…man liest so oft diese Phrasen, das man am Ende nur immer wieder die Augen verdreht…Außerdem beginnt man richtig Mitleid für Jacob zu entwickeln und eine Antipathie gegen Bella, da man eigentlich den Eindruck gewinnt, das sie ihn nur ausnutzt.

Ich bin gespannt wie der dritte Teil wird..habe gehört er soll besser sein..mal schaun…

Steff Penney – The Tenderness of Wolves (dt.: „Die Zärtlichkeit der Wölfe“)

Kanada, 1867: Als der Winter über die Siedlung Dove River hereinbricht, wird ein Mann skalpiert in seinem Bett aufgefunden. In derselben Nacht verschwindet der 17-jährige Francis, der eigenbrötlerische Adoptivsohn der Ross-Familie. Hat er etwas mit dem Mord zu tun? Oder ist auch er nur ein unschuldiges Opfer? Wurde er womöglich von Eingeborenen verschleppt? Während in Dove River noch spekuliert wird, folgt Mrs. Ross einfach den Fußspuren, die von der Hütte des Ermordeten nach Norden, direkt in die Tundra hinein führen. Schnell heften sich jedoch zwielichtige Abenteurer an ihre Fersen, und unwillentlich gerät die sanfte Frau zwischen die Fronten mächtiger Interessen. Denn plötzlich geht es nicht mehr nur um ihren Adoptivsohn, sondern auch um kostbare Pelze, politische Intrigen und eine vergessene indianische Schriftkultur …

Das Buch kann ich ebenfalls nur empfehlen..es hat mich mit der entstehenden Stimmung richtig gefesselt und man kann sich richtig in das Buch und die Situation hereinfühlen.

Elisabeth George –

Mein ist die Rache, Gott schütze dieses Haus, Keiner werfe den ersten Stein, Denn bitter ist der Tod, Asche zu Asche, Im Angesicht des Feindes, Denn sie betrügt man nicht, Undank ist der Väter Lohn

Bei den Büchern handelt es sich um die Inspector Lynley/ Seargent Havers Reihe. Prinzipiell finde ich diese alten Storys aus den 90ern spannend (die neueren sollen wohl nicht mehr so gut sein). Man verfolgt gerne den aktuellen Fall sowie die Entwicklungen im privaten und zwischenmenschlichen Bereich. Ich finde man kann sie alle empfehlen nur muss ich bei „Asche zu Asche“ die Einschränkung machen, dass die Geschichte teilweise zu langatmig und verstrickt wurde, das man nicht mehr so ganz mitkam (viele Personen, viele Entwicklungszweige), bzw. das lange eigentlich so gar nichts mehr passierte. Ansonsten kann ich hier nichts bemängeln in dieser Reihe bisher, da es sich um solide Polizeikrimis handelt: Ein Polizistenteam (das gegensetzlicher nicht sein könnte) löst einen verstrickten Fall wo der Leser dann am Ende „Aha“ macht und vorher nicht wusste, wer ist nun der Mörder.

Zur Story möchte ich bewusst nichts sagen, da sich die privaten Geschichte ja mit jedem Buch weiter entwickeln und so evtl. zu viel verraten würde.

So..an mehr erinner ich mich grad nicht mehr 😀 man möge mir verzeihen, ich werde ja auch nicht jünger 😀

Rückblick 2009

29. Dezember 2009

Ich nehme mir mal ein Beispiel an Maria und mache ebenfalls einen Jahresrückblick, wobei ich teilweise nicht mehr weiß, ob ich die Bücher wirklich dieses Jahr gelesen habe und in welcher Reihenfolge… es sei mir also verziehen 😀

Das Steinbett von Kjell Eriksson- Dieses Buch habe ich mir auf einem Flohmarkt gekauft, da ich gerne skandinavische Krimis lese, allerdings hat mich dieses wenig überzeugt. Ich fand es kam keine richtige Spannung auf und verschlungen habe ich dieses Buch auch nicht. Desweiteren fand ich die Hauptperson auch nicht wirklich ansprechend.

Die Wanderhure von Iny Lorentz- Die Wanderhure habe ich gerne gelesen, obwohl ich erst lange Zeit um das Buch rumgeschlichen bin, ohne mich wirklich entscheiden zu können, ob ich es wirklich lesen will. Es ist ebenfalls ein Buch, welches man nicht aus der Hand legen kann, da man unbedingt wissen muss, ob es Marie schließlich doch gelingt sich für das was ihr angetan wurde zu rächen… unbedingt lesen!  

Ich, Heinrich VIII von Margaret George- Nachdem ich letztes Jahr „Die Tudors“ im Fernsehen gesehen habe, wollte ich unbedingt mehr über den König lesen, der ein paar seiner Frauen köpfen lies, also habe ich mir dieses Buch bestellt. Es hat stolze 1228 Seiten und ist als Roman und nicht als langweilige Biographie geschrieben und von dem Hofnarr des Königs erzählt. Wer sich für die Person Heinrich VIII interessiert ist mit diesem Buch auf jeden Fall gut bedient!

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Christiane F.- Von diesem Buch hat sicher jeder schon mal etwas gehört, oder musste es in der Schule lesen. Ich hab mir das Buch gekauft, da ich schon so viel darüber gehört hatte, dass ich es selber lesen wollte. Dieses Buch stimmt einen äußerst nachdenklich über die Drogenabhängigen und es beschäftigt einen noch über das Buch hinaus, wie es dazu kommen kann, dass man dem Heroin zum Opfer fällt. Sehr bewegend!

Der Schatten von Petra Hammesfahr- Eigentlich wollte ich dieses Buch gar nicht lesen, aber als ich im Frühjahr mit meiner Tante und meinen Kusinen auf einem Flohmarkt war, wurde ich dann doch überredet. Ich muss sagen dieses Buch ist eine andere Form von Roman und das macht es schon wieder interessant, allerdings kann ich nicht behaupten dadurch ein Fan von Petra Hammerfahr geworden zu sein. Sicherlich liest man das Buch bis zum Ende, um zu wissen wer der Mörder ist, allerdings hat es mich nicht wirklich überzeugt.

Tod auf dem Jakobsweg von Petra Oelker- Tod auf dem Jakobsweg habe ich letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt bekommen und habe es lange im Regal stehen gehabt, bis ich mich doch entschied es zu lesen. Alles in allem würde ich sagen ganz nett, mit einem überraschenden Ende, allerdings würde ich es nicht nochmal lesen.

Wer die Wahrheit sucht von Elisabeth George- Auch dieses Buch habe ich mir vor meinem Praktikum auf einem Flohmarkt geholt, da es doch über 700 Seiten hat. Allerdings hat mir dieses Buch wenig gefallen. Es ist an manchen Stellen viel zu langatmig mit Blick auf jedes kleinste Detail. Spannung kommt durch die Langatmigkeit nicht wirklich auf, außer vielleicht am Schluss, als es zum großen Finale kommt, welches sich aber schon ziemlich lange vorher andeutet. Ich war ziemlich enttäuscht von dem Buch.

Der dritte Zwilling von Ken Follett- Da ich ein absoluter Ken Follett- Fan bin habe ich mir dieses Buch auch einem Flohmarkt gekauft. Genau wie alle anderen Bücher von dem Autor, die ich vorher gelesen habe, habe ich auch dieses verschlungen und war hellauf begeistert! Absolut zu empfehlen!

Lilien im Sommerwind von Nora Roberts- dazu habe ich ja bereits was geschrieben und zu Vampyr- die Jägerin ebenfalls.

Zum Schluss sei noch gesagt, dass es mir leid tut, falls die Zusammenfassung was knapp ausfällt, allerdings lese ich so viel, dass ich mir nicht immer merken kann wie mir das Buch gefallen hat und warum.

meine Bücherliste 2009

28. Dezember 2009

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und überall gibt es Jahresrückblicke, deswegen werde ich auch mal einen wagen und schau mal ob ich noch eine Zusammenfassung aller Bücher hinbekomme, die ich 2009 gelesen habe.
Sehr viele sind es nicht, da ich dieses Jahr nicht wirklich viel Ruhe zum Lesen hatte, aber ein paar sind schon zusammen gekommen:

Also, angefangen hab ich mit der Twilight-Serie, da ich letztes Jahr zu Weihnachten den ersten Teil bekommen habe. Allerdings habe ich den letzten Teil (noch) nicht gelesen, da die Bücher meiner Meinung nach immer etwas schlechter geworden sind. Trotzdem hab ich vor allem den ersten Teil veschlungen, auch wenn ich Bella mit der Zeit ziemlich nervig fand.

„Die Kastratin“ von Iny Lorentz war dann der nächste Roman, den ich mir vorgenommen habe und war ziemlich begeistert.
Iny Lorentz hat ja noch viele andere geschichtliche Romane geschrieben, die ich mir so nach und nach wohl auch zulegen werde, aber erstmal muss ich noch eine ganze andre Reihe an Büchern „abarbeiten“

Ein zweiter historischer Roman, den ich dieses Jahr gelesen habe, war „Der Medicus“ von Noah Gordon. Obwohl ich dafür sehr lange gebraucht hab, ist es einer meiner Lieblingsbücher aus dem letzten Jahr. Dennoch finde ich die Geschichte sehr komplex. Man hätte fast 3 Bücher daraus machen können um das Leben des Medicus zu erzählen.

Nebenbei hab ich noch „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“ von Richard David Precht gelesen. Da ich Philosophie ganz interessant finde, aber nicht wirklich Ahnung davon habe, war dieses Buch perfekt für mich. Besonders interessant fand ich auch den Bereich der Hirnforschung. Ich kann dieses Buch also nur empfehlen, wenn man auf diesem Gebiet noch ein Anfänger ist und sich dafür interessiert.

Dann gabs dieses Jahr noch „Wir sind Helden – Informationen zu Touren und anderen Einzelteilen“, was für Heldenfans natürlich ein Muss ist.
Aber auch normale Helden-Hörer wie ich es bin, können an dem Buch Freude haben, denn ich finde es wirklich lustig geschrieben und es bringt vor allem viele Einblicke in das Entstehen und Leben einer Band.

Das letzte Buch, was ich in diesem Jahr beendet habe ist „Zwei Frauen“, aber dazu habe ich ja schon einen Bericht geschrieben.
Momentan lese ich noch „Interview with the Vampire“. Den Bericht dazu wird es wohl erst im nächsten Jahr geben, denn so langsam muss ich die Bücher wieder zugunsten der Prüfungen zur Seite legen.

Zwei Frauen – Diana Beate Hellmann

17. Dezember 2009

Die Hauptperson Eva, welche in der Ich-Perspektive von ihrem Leben berichtet, hat ihre Kindheit und auch ihre Jugend ihrem Traum Balletttänzerin zu werden geopfert und war für ihre Familie und ihre Tanzlehrerin eher eine Marionette als ein Mädchen. Kurz bevor ihr Traum in Erfüllung zu gehen scheint erfährt sie die Diagnose: Krebs.
Im Krankenhaus lernt sie Claudia kennen, eine Frau die komplett anders ist als sie: frech und vor allem selbstbewusst. Trotz der großen Unterschiede werden die beiden Freunde, auch wenn es nicht immer einfach ist.

Als ich dieses Buch gelesen habe, gab es die verschiedenste Reaktionen: man muss lachen, weinen, mitfühlen, sich mitfreuen und dann doch wieder mitleiden.
Die Phasen der Krankheit und der Behandlung werden (teilweise erschreckend) detailliert beschrieben.
Mir gefällt wie die Beziehung der beiden Frauen zueinander dargestellt wird und wie sie sich mit der Zeit ändert. Claudias Verhalten bringt in die Ernsthaftigkeit des Themas ihren eigenen morbiden Witz und manchmal scheint es, als würde die Handlung nicht in einem Krankenhaus, sondern in einer Jugendherberge spielen.
Traurige Schicksalsschläge ändern das ganze natürlich immer wieder und halten auch die Spannung aufrecht ob Eva und Claudia den Kampf gegen den Krebs gewinnen können oder nicht.

Ich finde ja, es ist einfach durch ein Buch zum Lachen gebracht zu werden.
Wenn es mich allerdings zum Weinen bringen kann, ist es ein gutes Buch.
Und das hat dieses geschafft.

Lilien im Sommerwind von Nora Roberts

16. Dezember 2009

Wenn man den Titel betrachtet, denkt man an eine klassische Liebesgeschichte a´ la Rosamunde Pilcher. Der Leser wird in dieser Hinsicht auch nicht enttäuscht, wobei es um viel mehr geht, als eine Liebesgeschichte: Mit acht Jahren wurde Tory Bodeen Zeugin des gewaltsamen Todes ihrer besten Freundin. Achtzehn Jahre später kehrt die junge Frau in ihre Heimatstadt Progress zurück, um den Mord an Hope aufzuklären. Mutig tritt Tory der Familie der Freundin gegenüber, die sie für mitschuldig am Tode der geliebten Tochter hält, und unerschrocken beginnt sie mit den Nachforschungen. Bald stellt sich heraus, dass dieser Fall nur der Anfang einer ganzen Reihe ähnlicher Morde war. (Weltbild, 2004)

Ich persönlich finde der Klappentext beschreibt nur unzureichend die Handlung der Buches. Tory kommt zurück nach Progress, um ihren Seelenfrieden zu finden und um endlich ein normales Leben führen zu können. Sie ist mit einer besonderen Gabe gesegnet, gegen die sie allerdings Zeit ihres Lebens ankämpft. Als sie zurück in ihre Heimatstadt kommt, wird alles anders. Sie freundet sich mit den Geschwistern von Hope an und wird generell ziemlich herzlich empfangen. Nur Hopes Mutter ist alles andere als begeistert die Frau wiederzusehen, die ihrer Meinung nach den Tod ihrer Lieblingstochter zu verschulden hat und sich nun auch noch mit ihrem Sohn und ihrer Tochter anfreundet. Ohne zu viel zu verraten, enthält dieses Buch alles was man sich wünscht: Spannung, eine bzw. zwei Liebesgeschichten und eine faszinierende Hauptperson. Ich habe dieses Buch verschlungen und war am Ende doch relativ überrascht, als es zur Aufklärung kam. In diesem Fall ist es jedem Leser selber überlassen zu entscheiden, ob er das Ende für logisch hält oder nicht, was dem Buch aber keine Minuspunkte einheimst.

Alles in allem würde ich sagen, dass ich das Buch gerne gelesen habe und es für absolut lesenswert halte!